Emsa: Ab sofort mit „Buy Now“-Funktion

Um den interessierten Konsumenten den direkten Kauf seiner Produkte beim teilnehmenden Online-Handel zu ermöglichen, nutzt Emsa ab sofort das Tool „Buy Now Online“ von Commerce Connector. Der Haushaltswaren- und Gartenartikel-Hersteller integriert dazu „Online kaufen“-Buttons auf seine Website. Bereits im Sommer soll die Funktion „Buy Now In-Store“ folgen, die zusätzlich Auskunft über die Produktverfügbarkeit im stationären Handel gibt. Dies stützt den Trend zu „Research online – Purchase offline“.

Heimwerken und Garten: Amazon wichtigster Händler

Welche Anbieter sind für Konsumenten relevant, wenn sie Artikel zum Heimwerken und Gärtnern kaufen und sich darüber informieren? Verändert sich das Konsumentenverhalten? Wie können Anbieter darauf reagieren? Diese und weitere Fragen beantwortet das aktuelle „Customer-Journey-Benchmarking – Heimwerken & Garten“ der Handelsexperten am IFH Köln. Die Studie wurde auf Impuls des Innovation-Store-Netzwerks durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigen, dass Amazon auch im Bereich „Heimwerken und Garten“ schon heute wichtigste Anlaufstelle für Konsumenten ist. Der Online-Generalist ist in diesem Bereich bereits Bestandteil jeder vierten Customer Journey – egal ob diese in einem Online-Shop oder einem stationären Geschäft endet. Die ausschließliche Analyse der Online-Käufe offenbart eine deutlich größere Dominanz: Bei einem Kaufabschluss im Netz kommt Amazon in fast zwei Drittel aller Fälle mit den Konsumenten in Kontakt.

Aktuell werden ein Viertel der Käufe im Bereich „Heimwerken und Garten“ online abgeschlossen. Konsumentenbefragungen zeigen jedoch, dass Artikel zum Heimwerken und Gärtnern zukünftig öfter online gekauft werden. Dadurch wird sich die Relevanz der Anbieter in der Customer Journey weiter verschieben.

Bekannte Multi-Channel-Händler wie OBI, BAUHAUS oder toom sind in der Customer Journey der DIY-Kunden aktuell relevant, jedoch insbesondere bei stationären Käufen. So ist OBI Teil jeder vierten Customer Journey mit stationärem Abschluss. Kanalübergreifend ist OBIs Anteil ein wenig geringer. Dagegen führt online jedoch nahezu kein Weg an Amazon oder eBay vorbei.

„5 vor 12 – alle Anbieter im DIY-Umfeld müssen jetzt handeln. Nur wer jetzt seine Stärken ausspielt und diese den Konsumenten auch zielgruppengerecht vermittelt, wird in der Customer Journey relevant bleiben. Damit ist auch das engere Zusammenspiel von Herstellern und Händlern für stationären Handelsumsatz mehr denn je gefordert“, warnt Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.

„Die Auseinandersetzung mit der digitalen Welt ist für den Mittelstand eine große Herausforderung, die es jetzt zu bewältigen gilt, um im DIY-Handel bestehen zu können und den Anschluss nicht zu verlieren“, konstatiert Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel, geschäftsführende Gesellschafterin der Knauber Unternehmensgruppe. „Wir müssen uns intensiv mit dem Auftrag des Kunden auseinandersetzen, ein „digitales Einkaufserlebnis“ schaffen und damit online und offline verknüpfen. Der Innovation Store liefert hierzu wichtige Erkenntnisse und Impulse für die Strategieentwicklung im mittelständischen Einzelhandel.“

Weitere Informationen: innovationsstore.de
ifhkoeln.de
knauber-freizeit.de

Vinval: Start-up stellt einen Smart Garden vor

Unter dem Motto „Find something you weren’t looking for“ gründeten Dan Murdoch und Nina Barandun 2015 den Onlineshop Vinval. Das Start-up-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz steht für handverlesene, exklusive Produkte, die meist in kleinen Manufakturen und Familienbetrieben gefertigt werden.

Ein Teil des Sortiments ist „Plantui“. Das Smart-Garden-System aus Finnland, kreiert von Janne Loiske und kürzlich mit dem „Red Dot Design Award“ ausgezeichnet, ermöglicht mit Hydrokultur und LED-Tageslichtsimulation, dass das ganze Jahr über frische Kräuter und Salate zur Verfügung stehen.

Und so einfach geht’s: Die mitgelieferten Pflanzenkapseln in die Behälter einfügen, Tank mit Wasser auffüllen und je nach Wachstum die Pflanzen nach zehn bis 30 Tagen ernten. Über eine Programmierung werden Licht und Wasser gesteuert, sodass man auch sorgenfrei verreisen kann. „Plantui“ ist in Rot, Weiß oder Anthrazit erhältlich.

Weitere Informationen: vinval.ch

3 Fragen an: Carlos van der Veek (Fluwel)

Mit dem neuen Onlineshop von Fluwel fluwel-professional.de können nun auch Profis Blumenzwiebeln in großen Mengen direkt bei niederländischen Blumenzwiebelspezialisten bestellen. Dieses Angebot gab es bisher nur für Privatkunden auf fluwel.de. Der Direktvertrieb hat Vorteile: die Blumenzwiebelspezialisten haben ein exklusives Sortiment zusammengestellt, in dem man gezielt die richtigen Tulpen, Narzissen und Co. für den jeweiligen Standort findet. Carlos van der Veek ist Gründer von Fluwel.

Herr van der Veek, wie sind sie auf die Idee gekommen, einen Onlineshop speziell für Blumenzwiebeln zu eröffnen?
van der Veek: Blumenzwiebeln haben in meiner Familie Tradition. Mein Vater war ein bekannter Narzissenkenner und hat mir eine Sammlung mit über 2.500 verschiedenen Narzissen vermacht. Für mich war schon früh klar, dass ich in der Blumenzwiebelbranche arbeiten will. In den neunziger Jahren wurde die Blumenzwiebelwelt vor allem durch Versandkataloge geprägt. Wir hatten damals bereits einen kleinen Onlineshop, aber spektakulär war das noch nicht. Dennoch war ich davon überzeugt, dass der Direktvertrieb über das Internet an Bedeutung gewinnen und erfolgreich sein wird.

An wen richtet sich Ihr neuer Profi-Onlineshop und wodurch unterscheidet er sich von dem für Privatkunden?
van der Veek: Vor allem Landschaftsgärtner und Gartenarchitekten, die Blumenzwiebeln in großen Mengen brauchen, werden hier fündig. Was den Shop besonders macht, ist die hohe Qualität und das ausgewählte Sortiment. Nach Kategorien geordnet finden unsere Kunden für jeden Standort geeignete Tulpen-, Narzissen- und viele weitere Blumenzwiebeln. Ob am Straßenrand oder im Kreisverkehr, ob in großen Kübeln, als Rabatten, ob im Stadtpark, auf Plätzen oder als Teil der Gartengestaltung – nicht jede Pflanze wächst überall gleich gut. Auf unserer Seite finden unsere Kunden schnell, was sie brauchen: die richtige Wuchshöhe, Blütenfarbe und -form.

Jetzt im Herbst ist Pflanzzeit für Frühjahrsblüher. Was sind die Trends fürs nächste Jahr?
van der Veek: Tulpen sind und bleiben die beliebtesten Zwiebelblumen in Deutschland. Sowohl auf öffentlichen Grünflächen, als auch in Gärten werden aber immer häufiger Mischungen gepflanzt, die verschiedene Tulpen oder eine Kombination verschiedener Blumenzwiebeln enthalten – von Traubenhyazinthen, bis zu Narzissen und Kaiserkronen. Meine Kollegen und ich nutzen unsere langjährige Erfahrung, um optimal aufeinander abgestimmte Mischungen zusammenzustellen. Dabei kommt es auf den Zeitpunkt der Blüte, die Wuchshöhe, Standortansprüche und natürlich die farbliche Harmonie an. Wir kreieren immer neue Mischungen und pflanzen diese auf unseren Versuchsfeldern. Jedes Frühjahr sortieren wir viele Kombinationen aus und bieten unseren Kunden nur eine kleine Auswahl an, die unseren hohen Qualitätsmaßstäben entspricht. „Hocus Crocus“ vereint zum Beispiel Krokusse in Weiß, Lavendel und Tiefviolett. In „Spring Cocktail“ finden sich so viele verschiedene Blumenzwiebeln, dass den ganzen Frühling immer etwas blüht. Eine unserer erfolgreichsten Tulpenmischungen ist „Hot Item“ mit den beiden renommierten Gartentulpen ‚Orange Princess‘ und ‚Red Princess‘.

Weitere Informationen: fluwel-professional.de