Lechuza: Bringt kostenlose App an den Start

Wie sehen die Produkte, die man im Geschäft sieht, wohl im eigenen Sommer-Wohnzimmer aus? Diese Frage vor dem Kauf zu beantworten, ist schwierig. Eine Lösung bietet jetzt Lechuza. Mit der neuen kostenlosen App des Herstellers lässt sich das Outdoor-Plätzchen ab sofort virtuell planen. Ausgewählte Cottage-Pflanzgefäße und Gartenmöbel werden – auf dem Display von Smartphone oder Tablet sichtbar – in den Raum projiziert. Und das dreidimensional und im richtigen Größenverhältnis.

Emsa: Ab sofort mit „Buy Now“-Funktion

Um den interessierten Konsumenten den direkten Kauf seiner Produkte beim teilnehmenden Online-Handel zu ermöglichen, nutzt Emsa ab sofort das Tool „Buy Now Online“ von Commerce Connector. Der Haushaltswaren- und Gartenartikel-Hersteller integriert dazu „Online kaufen“-Buttons auf seine Website. Bereits im Sommer soll die Funktion „Buy Now In-Store“ folgen, die zusätzlich Auskunft über die Produktverfügbarkeit im stationären Handel gibt. Dies stützt den Trend zu „Research online – Purchase offline“.

Heimwerken und Garten: Amazon wichtigster Händler

Welche Anbieter sind für Konsumenten relevant, wenn sie Artikel zum Heimwerken und Gärtnern kaufen und sich darüber informieren? Verändert sich das Konsumentenverhalten? Wie können Anbieter darauf reagieren? Diese und weitere Fragen beantwortet das aktuelle „Customer-Journey-Benchmarking – Heimwerken & Garten“ der Handelsexperten am IFH Köln. Die Studie wurde auf Impuls des Innovation-Store-Netzwerks durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigen, dass Amazon auch im Bereich „Heimwerken und Garten“ schon heute wichtigste Anlaufstelle für Konsumenten ist. Der Online-Generalist ist in diesem Bereich bereits Bestandteil jeder vierten Customer Journey – egal ob diese in einem Online-Shop oder einem stationären Geschäft endet. Die ausschließliche Analyse der Online-Käufe offenbart eine deutlich größere Dominanz: Bei einem Kaufabschluss im Netz kommt Amazon in fast zwei Drittel aller Fälle mit den Konsumenten in Kontakt.

Aktuell werden ein Viertel der Käufe im Bereich „Heimwerken und Garten“ online abgeschlossen. Konsumentenbefragungen zeigen jedoch, dass Artikel zum Heimwerken und Gärtnern zukünftig öfter online gekauft werden. Dadurch wird sich die Relevanz der Anbieter in der Customer Journey weiter verschieben.

Bekannte Multi-Channel-Händler wie OBI, BAUHAUS oder toom sind in der Customer Journey der DIY-Kunden aktuell relevant, jedoch insbesondere bei stationären Käufen. So ist OBI Teil jeder vierten Customer Journey mit stationärem Abschluss. Kanalübergreifend ist OBIs Anteil ein wenig geringer. Dagegen führt online jedoch nahezu kein Weg an Amazon oder eBay vorbei.

„5 vor 12 – alle Anbieter im DIY-Umfeld müssen jetzt handeln. Nur wer jetzt seine Stärken ausspielt und diese den Konsumenten auch zielgruppengerecht vermittelt, wird in der Customer Journey relevant bleiben. Damit ist auch das engere Zusammenspiel von Herstellern und Händlern für stationären Handelsumsatz mehr denn je gefordert“, warnt Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln.

„Die Auseinandersetzung mit der digitalen Welt ist für den Mittelstand eine große Herausforderung, die es jetzt zu bewältigen gilt, um im DIY-Handel bestehen zu können und den Anschluss nicht zu verlieren“, konstatiert Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel, geschäftsführende Gesellschafterin der Knauber Unternehmensgruppe. „Wir müssen uns intensiv mit dem Auftrag des Kunden auseinandersetzen, ein „digitales Einkaufserlebnis“ schaffen und damit online und offline verknüpfen. Der Innovation Store liefert hierzu wichtige Erkenntnisse und Impulse für die Strategieentwicklung im mittelständischen Einzelhandel.“

Weitere Informationen: innovationsstore.de
ifhkoeln.de
knauber-freizeit.de

Vinval: Start-up stellt einen Smart Garden vor

Unter dem Motto „Find something you weren’t looking for“ gründeten Dan Murdoch und Nina Barandun 2015 den Onlineshop Vinval. Das Start-up-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz steht für handverlesene, exklusive Produkte, die meist in kleinen Manufakturen und Familienbetrieben gefertigt werden.

Ein Teil des Sortiments ist „Plantui“. Das Smart-Garden-System aus Finnland, kreiert von Janne Loiske und kürzlich mit dem „Red Dot Design Award“ ausgezeichnet, ermöglicht mit Hydrokultur und LED-Tageslichtsimulation, dass das ganze Jahr über frische Kräuter und Salate zur Verfügung stehen.

Und so einfach geht’s: Die mitgelieferten Pflanzenkapseln in die Behälter einfügen, Tank mit Wasser auffüllen und je nach Wachstum die Pflanzen nach zehn bis 30 Tagen ernten. Über eine Programmierung werden Licht und Wasser gesteuert, sodass man auch sorgenfrei verreisen kann. „Plantui“ ist in Rot, Weiß oder Anthrazit erhältlich.

Weitere Informationen: vinval.ch