Gartenpaten: Finde deinen Patengarten

Gartenpaten ist eine kostenlose Landsharing-Plattform für Jedermann. Hier finden Personen, die einen Garten suchen, Gartenbesitzer, die ihr Land nicht oder nur eingeschränkt nutzen (können) und es anderen Menschen zur Verfügung stellen wollen. Als Gegenleistung bieten die Suchenden beispielsweise einen Teil ihrer Ernte oder Hilfe bei der Gartenpflege an.

Gartenpaten setzt auf die Kreativität und den Enthusiasmus der Nutzer; die genauen Tausch-Bedingungen legen die User immer selbst fest. Neben Gärten werden auf gartenpaten.de Werkzeuge, Ernte und Wissen vermittelt. Die Website ist seit März 2015 im Netz und publiziert täglich neue Angebote oder Gesuche von Gartenfreunden. Sie wird von den beiden Hobbygärtnerinnen Leonie Culmann und Veronika Wendt ehrenamtlich betrieben. „Wir sind leider keine IT-Spezialisten und daher auf technische Hilfe angewiesen um unsere Website zu professionalisieren“, erklärt Culmann. Um diese Hilfe zu finanzieren, haben die Gründerinnen eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Wer die Initiative auf Startnext.com/gartenpaten unterstützt, erhält als Dank ein Geschenk; das Gefühl, eine gute Sache zu unterstützen, ist inklusive. Mit dem Geld soll neben der Optimierung der Webseite, eine Marketingkampagne realisiert werden, schließlich funktioniert das Gartenpatenkonzept umso besser, je mehr Leute davon erfahren.

Die beiden Gartenpaten-Gründerinnen sind in diesem Jahr auch auf der spoga+gafa sowie beim TAG DES GARTENS unterwegs, um ihr Gartenwissen zu vertiefen und die neusten Trends zu entdecken. Das Team freut sich vor Ort interessierte Nutzer und potentielle Partner zu treffen. Wer schon im Vorfeld der Veranstaltungen einen Termin mit Leonie Culmann und Veronika Wendt vereinbaren möchte, schreibt einfach eine E-Mail an: info@gartenpaten.de

Weitere Informationen: gartenpaten.de

Fluwel: Neuer Blumenzwiebel-Onlineshop

Blumenzwiebeln in großen Mengen können ambitionierte Gärtner jetzt auf fluwel-professional.de direkt in den Niederlanden bestellen. „Unser neuer Onlineshop richtet sich in erster Linie an Landschaftsgärtner und Gartengestalter, steht aber auch Hobbygärtnern offen“, erklärt Carlos van der Veek, Gründer von Fluwel. „Wir bieten hochwertige Blumenzwiebeln zu Großhandelspreisen – je mehr unsere Kunden von einer Sorte oder Mischung bestellen, umso niedriger ist der Stückpreis.“

Bestellen kann man schon im Sommer und das ist durchaus empfehlenswert. Denn jetzt steht noch das volle Sortiment zur Auswahl. Versendet wird die Ware sicher verpackt und erreicht seinen Bestimmungsort genau zur Pflanzzeit im Herbst. „Die Zwiebeln werden bei uns bis zur Lieferung optimal gelagert“, so van der Veek. „Zudem sind die Transportwege kurz: Ihre Bestellung wird von unserem Betrieb in Nordholland direkt zu Ihnen nach Hause geliefert.“

Die Mindestbestellmenge ist unterschiedlich. Manche Blumenzwiebeln sind bereits im Zehnerpack erhältlich, bei anderen sind 50 die kleinste Anzahl, die Kunden auswählen können. Dies sind durchaus Mengen, die auch für Privatkunden interessant sind. Damit ein dichtes Blütenmeer entsteht, empfiehlt van der Veek beispielsweise, 60 Tulpen pro Quadratmeter zu pflanzen. Bei kleineren Blüten ist die Anzahl noch höher. „Bei diesen Angaben gehe ich allerdings von sehr großen Blumenzwiebeln aus – wie wir sie in unserem Onlineshop anbieten.“

Weitere Informationen: fluwel-professional.de

Garten Schlüter: Sieger bei der Stiftung Warentest

Der Onlineversand von Pflanzen nimmt immer weiter zu. Doch wie gut ist die Paketware eigentlich? Dieser Frage ist die Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 4/2015 nachgegangen. Sie überprüfte acht Pflanzen­versender mit breiter Produktpalette – darunter Bakker, Gärtner Pötschke, Otto, Pflanzmich und Schlüter – sowie zum Vergleich Gartencenter der Baumarkt­ketten Bauhaus, Hornbach und Obi. Im Fokus standen die Qualität der Zier- und Nutzpflanzen, die Verfügbarkeit gewünschter Sorten und die Zweckmäßigkeit der Verpackung.

Dafür kauften Test­kunden im vergangenen Früh­jahr insgesamt rund 2.500 Pflanzen. Die Auswahl reichte von Dahlien über Rosen bis zu Johannis­beersträuchern. Gartenbauexperten hegten und pflegten die Gewächse und beob­achteten ihre Entwicklung. Das Ergebnis war durch­wachsen, so die Stiftung Warentest. Denn die Qualität der Ware ließ mitunter zu wünschen übrig. Doch bei optimaler Pflege blühten viele Pflänz­chen auf. Allerdings nicht alle und nicht immer in der gewünschten Farbe. Am Ende lauten die Urteile acht Mal „gut“, zwei Mal „befriedigend“ und einmal „ausreichend“.

Auf den ersten Platz mit der Note 1,8 schaffte es Garten Schlüter. Das Unternehmen überzeugte unter anderem durch sein breitgefächertes Angebot. „Die Zierpflanzen des Testsiegers waren insgesamt sogar von besserer Qualität als die aus den Baumärkten”, so die Stiftung Warentest, die es zudem als besonderes Plus honorierte, dass Garten Schlüter einen Teil der Waren selbst kultiviert. „Wir freuen uns sehr über das hervorragende Testergebnis“, so Geschäftsführer Marcus Lehmann. „Selbstverständlich werden wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen, sondern wollen unsere hohe Qualität halten und unseren Service noch weiter ausbauen.“

IVG blickt in die Zukunft der Grünen Branche

Es ist noch gar nicht lange her, als Begriffe wie E-Commerce, Omnichannel und Digitalisierung in vielen Ohren fremd klangen. Heute stehen diese Wörter nicht nur im Duden, sie sind auch ein bedeutender Teil der Entwicklung des Marktes. Am 5. November 2015 treffen sich im Steigenberger Hotel in Berlin Vertreter aus Industrie, Handel und Medien zu einer wichtigen Veranstaltung der Gartenbranche – dem IVG Forum Gartenmarkt. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema „Neue Perspektiven für die Zukunft unserer Branche“ und wer weiß, vielleicht werden dort Begriffe geboren, die heute noch fremd, aber bald von großer Bedeutung sind.

Wie gewohnt erwartet die Besucher des IVG Forum Gartenmarkt ein interessantes Programm mit spannenden Vorträgen. Einer der Referenten ist Nick Märlender, Head of Brand Relations bei eBay Deutschland. In seinem Vortrag „Die Chance Omnichannel nutzen – Perspektiven und Lösungen für den Grünen Markt“ zeigt er, wie die Gartenbranche von dem Multi-Kanal-Trend profitieren und wie nützlich die Bedienung sämtlicher Absatzkanäle sein kann.

Neben Märlender wird sich auch Boris Hedde, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln, in seinem Vortrag mit einem Zukunftsthema befassen. „Digitalisierung & Handel 2020 – Implikationen für die Gartenbranche“ – so lautet der Titel seiner Präsentation, in der er unter anderem die Frage behandelt, ob Gartencenter über ein neues Standortmodell nachdenken müssen.

Weitere Informationen: ivg.org/forum-gartenmarkt-2015

Bloomy Days: Der Schnittblumen-Versand erobert den Markt

Frische, ungebundene Schnittblumen per Online-Abo zu den Kunden bringen – so lautet das Erfolgsrezept von Bloomy Days. Hinter dem 2012 gegründeten Startup steht Franziska von Hardenberg. „Der Ansatz, saisonale und vasenfertige Schnittblumen im Abonnement nach Hause zu liefern, die dabei mindestens drei Tage frischer als Blumen aus dem Laden um die Ecke sind, war völlig neu“, erklärt die damals 27-Jährige ihr Konzept. Zwar gab es zu diesem Zeitpunkt Services, die das Zustellen von gebundenen Sträußen in der Ferne ermöglichen, doch der Lieferant ist dabei immer der Laden vor Ort. „Die Einzelhändler erhalten ihre Ware einmal wöchentlich und können weder in Auswahl noch in Qualität große Sprünge machen, da sie nur einige dutzend Sträuße verkaufen“, so von Hardenberg.

Daher entschloss sich die ehemalige Rocket-Internet-Mitarbeiterin, ihr E-Commerce-Wissen mit ihrer Liebe zu Blumen zu kombinieren und entwickelte die Geschäftsidee von Bloomy Days. Schnell überzeugte sie damit Investoren. So sammelte die junge Marke über ein Crowdfunding-Portal in nur 93 Minuten 100.000 Euro. In den ersten drei Jahren verbuchte das Unternehmen mit Sitz in Berlin ein 2.000-prozentiges Wachstum und versendete 2,5 Mio. Schnittblumen.

Der Kunde kann zwischen individuellen Abo-Optionen und saisonalen Geschenkideen wählen. Allein zum Muttertag 2015 verdreifachten sich die Bestellungen im Vergleich zum Valentinstag 2015 – mehr als 3.000 Bouquets wurden zu diesem Anlass verschickt. Jeder vasenfertigen Blumen-Sendung liegen Karten mit Fakten zu Pflege, Handhabung und Besonderheiten der jeweiligen Sorte bei. Einmal pro Woche sucht Franziska von Hardenberg zudem die „Bloomen der Woche“ aus. Die Kunden bekommen ein von ihr persönlich zusammengestelltes Bouquet.

80 Prozent der Kunden lassen sich bei der Lieferung überraschen. Die restlichen 20 Prozent legen die gewünschte Stiellänge fest oder klicken sich zwei Tage vor Lieferung online durch die Auswahl auf bloomydays.com und entscheiden sich für das gewünschte Bouquet. Die Blumen werden dabei auf den Auktionen in Holland gekauft und ohne Zwischenhändler direkt nach Berlin transportiert, wo sie geputzt und vasenfertig zusammengestellt werden. In speziellen Kartonagen werden sie noch am selben Tag innerhalb Deutschlands und Österreichs versendet und sind am nächsten Tag beim Kunden.

Inzwischen beschäftigt Franziska von Hardenberg 35 Mitarbeiter, mit denen sie das Tagesgeschäft steuert. Seit 2014 gibt es mit Christian Kieb einen zweiten Geschäftsführer. Aufgrund des großen Erfolgs sind die Tage vorbei, in denen sie selbst jedes Bouquet zusammenstellte. Heute passiert dies in einem 500 qm großen Lager, in dem fünf Mal in der Woche ihr bis zu 100 Personen starkes Team die Blumen verpackt.

Damit die Erfolgsstory weitergeht, sammelte die Gründerin im Frühjahr 2015 weitere 2,2 Mio. Euro Investorengelder ein. „Wir sind stolz, weitere großartige Partner gewonnen zu haben, die an unseren Erfolg glauben und gemeinsam mit uns neue Märkte erobern wollen. Aktuell im Blick hat sie dabei die Schweiz sowie weitere Nachbarländer. „In absehbarer Zeit wollen wir zu den größten Blumenversendern weltweit zählen.“