Es grünt so grün – am POS

Die Firma Freund GmbH aus Berlin ist überzeugt davon, durch vertikale Pflanzenwände oder grüne Mooselemente den Point-of-Sale im Einzelhandel in einen Point-of-Leisure verwandeln zu können, an dem der Kunde gerne Zeit verbringt und sich inspirieren lässt. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass Pflanzen eine positive und beruhigende Wirkung auf den Betrachter haben.

Mit „Evergreen“ hat die Firma Freund ein grünes Produkt auf den Markt gebracht, dass für den dauerhaften Gebrauch in Räumen konzipiert wurde, pflegeleicht ist und somit auch ideal am POS eingesetzt werden kann. Die angebotenen Mooswände, -kugeln, -würfel oder –buchstaben kommen ganz ohne Düngung und Bewässerung aus und bleiben durch eine spezielle Bearbeitung immer grün und weich. Zudem wirken sich die Mooselemente positiv auf die Akustik eines Raumes aus, da sie Schall schlucken.

Die Freund GmbH stellt auf der diesjährigen spoga+gafa auf dem Boulevard of ideas (Eingang Messe Nord) ihr Produkt vor.

Weitere Informationen: freundgmbh.com

Reklamationen als Chance begreifen

Reklamationen lassen sich trotz verstärkter Kundenorientierung nie ganz vermeiden. Doch sie bergen auch Chancen, wenn man sie als tägliche Aufgabe und Herausforderung betrachtet. Denn eine gute Reklamationserledigung bindet die Kunden an Ihr Unternehmen.

Wie man dabei häufige Fehler vermeiden kann oder den richtigen Ton trifft, zeigt Berater und Verkaufstrainer Hans-Günther Lemke beispielhaft in der aktuellen TASPO 33/2012.

Ist das Smartphone die Geldbörse der Zukunft?

In Zukunft werden wir über Smartphones den Einkauf im Gartencenter bezahlen und im Restaurant mit dem Handy Trinkgeld geben können. Die Bezahlung wird in ferner Zukunft rein virtuell erfolgen – autorisiert per Augenscan oder Fingerabdruck. Das Mobiltelefon wird zur Geldbörse der Zukunft. Dies halten Handelsexperten ebenso wie weite Teile der deutschen Bevölkerung für realistisch, wie das eBay-Projekt „Zukunft des Handels“ ergab.

Ergebnisse der repräsentativen Verbraucherumfrage, die im Rahmen des Projektes vom Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt wurde, legen nahe, dass sich unsere Bezahlungsweise grundlegend ändern wird. Während vor zehn Jahren 70 Prozent der Einkäufe im Geschäft bar bezahlt wurden, gilt dies heute noch für weniger als die Hälfte der Zahlungsvorgänge. Damit liegt die Barzahlung gegenwärtig nur noch knapp vor der Zahlung mit EC-Karte. Verbraucher gehen davon aus, dass die Anteile beider Zahlungsmethoden in zehn Jahren bei unter einem Drittel liegen werden. Bis dahin werden fast genauso viele Bezahlungen (27 Prozent) kontaktlos erfolgen, also mit Karte (14 Prozent) oder dem Smartphone (13 Prozent) ohne PIN oder Unterschrift.

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass jeder zweite Verbraucher es für möglich hält, dass Bargeld in zehn Jahren gar keine Rolle mehr spielt – Frauen sogar eher als Männer. Die Handelsexperten sind in Bezug auf die Frage, ob es weiterhin Bargeld geben wird, allerdings geteilter Meinung. Einige sind der Ansicht, dass aktuelle Bezahlungsmöglichkeiten wie Bar- oder Kartenzahlung zurückgehen, aber nicht verschwinden werden. Andere denken, dass Bargeld in ferner Zukunft nicht mehr bekannt sein wird. Die Bezahlung erfolge dann virtuell und werde über biometrische Systeme wie Augenscan oder Fingerabdruck autorisiert. Ein gutes Drittel der Verbraucher teilt die Ansicht, dass Zahlungen per Fingerabdruck in Zukunft realistisch sind. Immerhin jeder Fünfte hält die Bezahlung per Augenscan in Zukunft für möglich.

Auch im Online-Bereich haben klassische Bezahlarten wie Banküberweisung oder Kauf auf Rechnung schon heute deutlich an Bedeutung verloren. Während Konsumenten nach eigener Aussage noch vor zehn Jahren bei fast jedem dritten Online-Einkauf per Banküberweisung zahlten (32 Prozent), tun sie das heute nur noch bei jedem fünften (20 Prozent). Sehr ähnlich sehen auch die Zahlen für den Kauf auf Rechnung aus. Beide Bezahlarten werden nach Ansicht der Verbraucher in den kommenden Jahren noch weiter zurückgehen.

Bereits heute zahlen die Deutschen vorzugsweise über Online-Zahlungsdienstleister wie PayPal – nämlich bei jedem vierten Einkauf. Die Ergebnisse der Befragung legen nahe, dass in zehn Jahren fast jeder dritte Einkauf (31 Prozent) darüber bezahlt wird. Am Einsatz von Kreditkarten und der Abwicklung über elektronische Lastschriftverfahren wird sich nach Ansicht der Konsumenten wenig ändern: Heute werden beide Verfahren bei je 15 Prozent der Einkäufe eingesetzt. Dies wird wahrscheinlich auch in zehn Jahren noch so sein.

no images were found

Während klassische Zahlungsarten zurückgehen, nimmt der Anteil der mobilen Bezahlung zu. Die Handelsexperten sind sich einig, dass die Bezahlung über mobile Endgeräte zukünftig mit weltweit einheitlicher Technologie möglich sein wird. Derzeit steckt in diesem Bereich allerdings noch viel Potenzial für Entwicklung: Nur jeder zehnte Konsument hat bereits einmal im Laden per Mobiltelefon bezahlt. Am häufigsten erfolgen mobile Zahlungen derzeit über SMS (59 Prozent), eine Applikation (41 Prozent), den Browser (35 Prozent) oder einen Chip (23 Prozent). Trotzdem glauben die Verbraucher an eine Revolution des Bezahlens: Weit mehr als die Hälfte der Befragten hält es für möglich, dass das Mobiltelefon in zehn Jahren die Geldbörse ersetzt hat.

Weitere Informationen: ebay.de

Geschenkgutscheinkarten droht das Aus

Elektronisch auslesbare Gutscheinkarten gehören heute zu den beliebtesten Geschenken. Die Chipkarten sind für die Verbraucher sehr bequem, denn sie können beim Einkauf auch nur Teilbeträge abbuchen lassen. Möglicherweise gehören die Karten in vielen Geschäften aber bald der Vergangenheit an: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will die Ausgabe der Geschenkgutscheinkarten in einer Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften praktisch unmöglich machen. Als Grund wird die Bekämpfung terroristischer Aktivitäten und krimineller Vereinigungen genannt. Die Behörden unterstellen, dass mit den Karten Geldwäsche betrieben werden kann und wollen deshalb neue Vorschriften des Geldwäschegesetzes auch auf die Geschenkkarten anwenden.

Die neuen, strengen Regulierungen sind eigentlich für elektronisches Geld wie z.B. anonyme Prepaid-Karten geschaffen worden. Die Anwendung dieser Bestimmungen auch auf die Gutscheinkarten ist nach dem Gesetzestext nicht zwingend. Peter Schröder, Rechtsexperte des Handelsverbandes Deutschland (HDE), findet die geplanten Maßnahmen deshalb völlig überzogen: „Viele Einzelhändler können danach Geschenkkarten nur noch ausgeben, wenn sie eine behördliche Erlaubnis beantragen und umfangreiche Überwachungs-, Prüf- und Haftungsauflagen akzeptieren. Außerdem muss jeder Kunde, der eine Geschenkkarte kaufen will, seinen Personalausweis im Laden vorlegen, damit der Händler seine Personalien aufnehmen kann. Das ist völlig praxisfern und auch datenschutzrechtlich problematisch.“

Weitere Informationen: einzelhandel.de

Durch Mediation erfolgreicher werden

Die Chancen, über die Techniken der Mediation Konflikte bereits im Ansatz zu lösen, sind in Unternehmen noch viel zu wenig bekannt, meldet die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe 30/2012.

Dabei ist die Mediation ein erfolgreiches Instrument, gerade um im innerbetrieblichen Kontext Konflikten vorzubeugen und zu langfristigen Konfliktlösungen zu finden. Attraktiv ist das Mediationsverfahren insbesondere deshalb, weil der Konflikt nicht nur im Hinblick auf einzelne Streitpunkte, sondern umfassend geregelt werden kann. Denn die Mediation strebt nach fairen nachhaltigen Lösungen. Sie bewirkt, dass festgefahrene Konflikte aufgelöst werden können und festgefahrene Positionen durch verhandelbare Interessen ersetzt werden. Zum Vorteil für alle Seiten: Denn ein ungelöster Konflikt innerhalb eines Unternehmens kann zu hohen Folgekosten führen. Der professionelle Einsatz eines Mediators ist deshalb auch hinsichtlich des finanziellen Aspektes sinnvoll.

Mehr in der TASPO 30/2012.