Durch Mediation erfolgreicher werden

Die Chancen, über die Techniken der Mediation Konflikte bereits im Ansatz zu lösen, sind in Unternehmen noch viel zu wenig bekannt, meldet die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe 30/2012.

Dabei ist die Mediation ein erfolgreiches Instrument, gerade um im innerbetrieblichen Kontext Konflikten vorzubeugen und zu langfristigen Konfliktlösungen zu finden. Attraktiv ist das Mediationsverfahren insbesondere deshalb, weil der Konflikt nicht nur im Hinblick auf einzelne Streitpunkte, sondern umfassend geregelt werden kann. Denn die Mediation strebt nach fairen nachhaltigen Lösungen. Sie bewirkt, dass festgefahrene Konflikte aufgelöst werden können und festgefahrene Positionen durch verhandelbare Interessen ersetzt werden. Zum Vorteil für alle Seiten: Denn ein ungelöster Konflikt innerhalb eines Unternehmens kann zu hohen Folgekosten führen. Der professionelle Einsatz eines Mediators ist deshalb auch hinsichtlich des finanziellen Aspektes sinnvoll.

Mehr in der TASPO 30/2012.

Rudolf-Egerer-Preis 2012: Dehner wird fĂĽr Engagement um die Aus- und Weiterbildung ausgezeichnet

Im feierlichen Rahmen einer Matinee in der Münchner Residenz hat Peter Kreil, Geschäftsbereichsleiter Personal bei Dehner, in der letzten Woche den Rudolf-Egerer-Preis 2012 stellvertretend für sein Unternehmen entgegengenommen.

Die Jury honorierte damit das langjährige Engagement in der Nachwuchsförderung des Unternehmens mit Hauptsitz in Rain am Lech. Mit dieser Ehrung zeichnet die Akademie Handel seit über 20 Jahren Handelsfirmen aus, die – unabhängig von der Größe des Unternehmens – Vorbildliches für die Ausbildung Jugendlicher und die Förderung des Nachwuchses im Handel leisten.

Als größte Garten-Center-Gruppe Europas bildet Dehner in zwölf Berufsbildern jährlich rund 250 junge Mitarbeiter aus. 42 Fachausbilder betreuen den Dehner-Nachwuchs in den unterschiedlichen Sparten. Ausbildungspaten begleiten und unterstützen die Azubis in allen Betriebsteilen.

Weitere Informationen: dehner.de

Handel setzt auf Nachhaltigkeit

Der Einzelhandel in Deutschland trägt schon heute entscheidend zu mehr nachhaltigem Konsum bei. Zum Erdgipfel in Rio de Janeiro stellt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth fest: „Die Einzelhändler sind sich Ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Lieferkette bewusst. Die Integration von Umweltanforderungen in die Einkaufsbedingungen und die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten steigern die Nachhaltigkeit der Produkte. Bei den Sozial- und Arbeitsbedingungen gibt der Handel hohe Maßstäbe für die Produzenten und Lieferanten vor.“

Nachhaltigkeit wird für die Verbraucher ein immer wichtigeres Kaufkriterium. So konnte der Einzelhandel das Angebot an Bio- und fair gehandelten Produkten immer weiter ausbauen. „Der Umsatzanstieg um 18 Prozent bei Fair Trade-Produkten wäre im letzten Jahr ohne den Handel nicht möglich gewesen. Die Händler sorgen dafür, dass entsprechende Ware den Weg in die Regale findet“, so Genth.

Viele Händler kooperieren mit unterschiedlichen, unabhängigen Umweltorganisationen wie WWF, Greenpeace oder Robin Wood. Gemeinsam mit diesen Organisationen setzen sie sich z.B. für nachhaltige Forstwirtschaft auf der ganzen Welt ein. Indem die Unternehmen auf Einhaltung der Vereinbarungen bestehen, gelingt es in vielen Fällen, die Standards entlang der Lieferkette bis in die Produktionsländer hinein zu verbessern.

Die Steigerung der Energieeffizienz sei ein wichtiger Schwerpunkt nachhaltiger Unternehmensführung im deutschen Einzelhandel. „Wir fordern einen verbindlichen Fahrplan der Bundesregierung für die Energiewende“, sagt Genth. Die Förderung des Energiesparens dürfe dabei nicht hinter der Förderung alternativer Energieformen zurückstehen. Wichtig sei auch die internationale Zusammenarbeit bei der Energiepolitik. Dies sei ein entscheidender Erfolgsfaktor für nachhaltigen Klimaschutz.

Weitere Informationen: einzelhandel.de

Servicestudie Gartencenter:
Testsieger ist die Kooperation GrĂĽn Erleben

In welchem Gartencenter Verbraucher kompetent Auskunft erhalten und wo sie ein besonders vielseitiges Angebot finden, hat jetzt das Deutsche Institut für Service-Qualität im Rahmen einer umfassenden Servicestudie ermittelt. Die Marktforscher untersuchten 120 Märkte von zwölf Gartencenter-Ketten.

Ergebnis: Die Servicequalität der Unternehmen ist sehr unterschiedlich und reicht von gut bis lediglich ausreichend. Größtes Defizit sind die langen Wartezeiten. Über vier Minuten mussten sich Kunden gedulden, bis ein Verkäufer Zeit für sie hatte. Nur in jedem dritten Fall gingen Mitarbeiter aktiv auf die Besucher zu, um Hilfe anzubieten. Mängel gab es außerdem bei der Kompetenz der Beratung.

Die Gartencenter überzeugten hingegen durch die Freundlichkeit der Angestellten, die ansprechende Gestaltung der Filialen und eine übersichtliche Produktpräsentation. Auch das umfangreiche Angebot gehörte zu den Stärken der Branche. Die Auswahl an Pflanzen, Gartenpflegeprodukten und Dekorationsartikeln war besonders vielfältig. Drei Viertel der Filialen boten darüber hinaus Gartenmöbel an, rund 80 Prozent der Märkte verfügten über eine Abteilung mit Gartengeräten.

Testsieger und damit „Bestes Gartencenter 2012“ wurde die Kooperation GrĂĽn Erleben. Die Märkte boten die beste Beratungsqualität. Die Angestellten waren sehr freundlich und beantworteten alle Fachfragen korrekt. Der Zweitplatzierte Wassenaar hob sich besonders durch die kompetente Beratung und die Sauberkeit und Atmosphäre der Räumlichkeiten positiv hervor. Dehner erzielte den dritten Rang und ĂĽberzeugte mit der besten Filialgestaltung sowie mit dem besten Angebot.

Die Qualität von Service und Beratung wurde anhand von jeweils zehn verdeckten Besuchen in verschiedenen Filialen der zwölf Gartencenter-Ketten analysiert. Die Studie erfasste die Gestaltung und Sauberkeit der Räumlichkeiten, das zur Verfügung stehende Angebot, die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie die Schnelligkeit, mit der die Kunden bedient wurden.

Weitere Informationen: disq.de

 

IVG: Durchwachsenes Jahr 2011 – Zuversicht für 2012

Das Gartenjahr 2011 verlief unregelmäßig. Es startete überaus positiv, denn die mehr als zehn Wochen Sonnenschein bereits ab dem zeitigen Frühjahr sorgten für eine hohe Kundenfrequenz und Umsätze, die zunächst signifikant über dem Vorjahr lagen, so der Industrieverband Garten e.V. (IVG).

Doch das nasse und kühle Wetter, das ab der Jahresmitte herrschte, dämpfte die Kauflust der Verbraucher und sorgte so für Umsatzeinbrüche. Daran konnte auch das milde Herbstwetter nichts mehr ändern. Insgesamt konnte daher 2011 nur ein leichtes Plus realisiert werden. Das gilt nicht für das Grillsegment. Seine Absatzzahlen entwickelten sich weiterhin sehr positiv. Auffällig in der Produktgruppe Gartendekoration, -möbel und Grillen: Zwar starteten alle Vertriebswege gut in die Saison. Aber höherwertige und beratungsintensivere Produkte wurden von Konsumenten oft zu Beginn der Saison und eher im Fachhandel gekauft, während vom guten Spätsommer dagegen vor allem das DIY-Segment profitierte.

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Auch im Bereich der Garten- und Rasenpflegegeräte startete die Saison wegen der günstigen Witterung früh. Darauf folgte aber Trockenheit und dadurch eine deutliche Kaufzurückhaltung im Mai und Juni. Erst durch die ersten Niederschläge zog der Umsatz an. Die gute Nachsaison begünstigte zwar die Kauflust – trotzdem schmolz der Umsatzvorsprung des Frühjahrs bis Ende Oktober mit 1,9 Prozent ins Minus im Vergleich zu 2010. Der Markt für motorisierte Gartengeräte (Rasenmäher und Traktoren) sank in den ersten acht Monaten 2011 um rund sechs Prozent in Stück und drei Prozent im Wert (Angaben laut GfK), wobei allerdings Markenhersteller auf eine recht gute Saison zurückblicken können.

Der aktuellen Saison 2012 blickt der IVG optimistisch entgegen. „Bedingt durch die positive Grundeinstellung der Verbraucher allgemein und besonders zum Trend Garten gehen wir von einem positiven Frühjahr 2012 aus“, so IVG-Geschäftsführer Johannes Welsch. Allerdings bleibt die Situation bei den Rohstoffen schwierig, da ihre Preisvolatilität nicht immer kalkulierbar ist. Zudem macht sich knapper Frachtraum bemerkbar. Darüber hinaus muss sich die Branche auf die aktuell stattfindende Strukturveränderung im Handel einstellen. Fachhandel und Motoristen wachsen gegen den Trend. Gleichzeitig reduzieren Gartencenter nach Angaben des IVG ihren Anteil an Gartenhartware und Motorgeräten, während der Onlinehandel – auf niedrigem Niveau – an Bedeutung gewinnt.