Das sind die Grillgewohnheiten der Deutschen

Wie oft brutzeln die Deutschen in den Sommermonaten auf dem heißen Rost? Welchen Grill bevorzugen sie und was wird zubereitet? Um das herauszufinden, führte das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com unter 1.000 Mitgliedern seines Online-Access-Panels eine Umfrage durch.

Das Ergebnis: Barbecue hat bei den Bundesbürgern Kultstatus. Fast 85 % der Befragten gaben an, dass in ihrem Haushalt zumindest gelegentlich gegrillt wird. 38 % von ihnen gehen dieser Leidenschaft zwischen Mai und September durchschnittlich einmal alle zwei bis drei Wochen nach. Insgesamt etwa genauso viele brutzeln sogar einmal die Woche (28,8%) oder noch häufiger (9,4%). Lediglich ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer (23,7%) grillt höchstens einmal im Monat oder seltener.

Meistens grillen die Deutschen im unmittelbaren häuslichen Umfeld (81,1%), also im Garten, im Hof oder auf der Terrasse. Knapp 10 % gehen für den Outdoor-Spaß in die freie Natur und 5,5 % in den Park. Auf dem eigenen Balkon brutzeln rund 24 % der Befragten. Bei den verwendeten Geräten liegt der Holzkohlegrill mit großem Abstand auf dem ersten Platz. 68 % schwören nach wie vor auf diese Methode. Elektrogrills schaffen es mit 27 Prozent auf Platz zwei. Danach folgen Gasmodelle mit 8,5 % und Barbecue-Grills mit 5,2 %.

Und wer ist in deutschen Haushalten der Grillmeister? Natürlich der Mann. Bei über drei Viertel der Befragten (76,5%) steht der Hausherr normalerweise am Grill. Bei fast 20 % brutzelt die Frau und bei 5,2 % die Kinder. Und noch etwas ist eindeutig: Die Deutschen grillen fast nie allein oder zu zweit (jeweils nur 1,2%), sondern in der Gruppe – meistens mit drei bis fünf Personen (knapp 61%). Gegrillt werden dabei vor allem die Klassiker: Würstchen (86,6%), Schweinefleisch (83,5%) und Geflügel (73,5%). Für vegetarische Speisen, Brot und Gemüse entscheiden sich 4 von 10 Befragten.

Daneben ist Marketagent.com der Frage nachgegangen, warum ein Sechstel aller Befragten gar nicht grillt. Die meisten von ihnen verfügen nicht über den geeigneten Platz (46,5%) oder die entsprechenden Geräte (33,8%). Ein Fünftel von ihnen scheut den Aufwand und 13,4 %  gaben eine grundsätzlich fleischlose Ernährung als Grund an.

Weitere Infos unter: Marketagent.com