Im Garten mit: Ferdinand Graf von Luckner (Fotograf)

Ferdinand Graf von Luckner – Foto: graf-luckner.de
Ferdinand Graf von Luckner – Foto: graf-luckner.de

Ferdinand Graf von Luckner studierte Fotografie und Film-Design in Dortmund und schloss mit dem Diplom als Fotodesigner ab. Seit vielen Jahren arbeitet er selbstständig für verschiedene europäische Zeitschriften und Buchverlage. Seine Schwerpunktthemen dabei sind Interior und Garten. Von ihm sind beispielsweise die Fotografien in den Büchern „Die Traumgärten Neuseelands entdecken“, „Die geheimen Gärten von Wien“ oder „Der Garten von Hermann Hesse“.

Garden Expo in China: Projekt von Penda

Für die 10. Internationale Garden Expo im chinesischen Wuhan entwickelten die Architekten von Penda ein künstliches Landschaftssystem. „Where the River runs“ wirkt wie eine Flusslandschaft und soll auf die Bedeutung von Wasser hinweisen.

Das Projekt ging als Gewinner aus einem internationalen Wettbewerb hervor und wird noch bis April 2016 auf der Garden Expo gezeigt. Besucher sollen mit der Installation für die Bedeutung von sauberem Wasser für die Umwelt sensibilisiert werden. Dabei verdeutlicht „Where the River runs“ vor allem die Verbindung zur Natur. So erinnert die Form der gekrümmten Wegeführung an eine Flusslandschaft mit begrünten Ufern. Das Areal verbindet mehrere andere Projekte auf dem Gelände und ist von drei Seiten zu erreichen. Ein zentraler Platz lädt zum Austausch und zur Entspannung ein.

Das Besondere an dem Projekt ist neben seiner Form die Einbindung der Besucher: An den Eingängen werden Samen von verschiedenen regionaltypischen Pflanzen ausgeteilt. Beim Durchwandern der künstlichen Landschaft können Besucher auf diese Weise Blumen oder Kräuter entlang des „Flussbetts“ säen. Sie werden damit wie der Fluss in der Natur zum Gestalter der Uferzonen. Ein Spaziergang durch das bunt blühende und duftende Gelände verdeutlicht so die besondere Bedeutung des Wassers als Lebensspender.

Deutsche Meisterschaft der STIHL TIMBERSPORTS® Series: Das sind die Gewinner

Dirk Braun aus Winterberg (NRW) ist Deutschlands bester Sportholzfäller. Bei einem mitreißenden und spannungsgeladenen Saisonfinale der STIHL TIMBERSPORTS® Series setzte sich der 45-jährige in Köln gegen seine Konkurrenten durch. Mit einer starken Leistung an Axt und Säge verwies er Danny Mahr aus Sinntal/Oberzell (Hessen) und Robert Ebner aus Ottelmannshausen (Bayern) auf die Plätze zwei und drei – und krönte seine Saison mit dem wichtigsten nationalen Titel.

Die Deutsche Meisterschaft ist das Saisonhighlight im Kalender der Königsklasse im Sportholzfällen. Im Rahmen des neuen Gartenevents TAG DES GARTENS traten die zehn besten Sportholzfäller Deutschlands gegeneinander an und kämpften um den begehrten Titel.

Entscheidung erst bei der letzten Disziplin

Im hochkarätigen Teilnehmerfeld setzte Braun sich in den sechs Disziplinen an Axt und Säge durch. Nach einem überzeugenden Start beim Springboard und bei der Stihl Stock Saw erzielte er beim Standing Block Chop nur die fünftbeste Zeit. Bei der Disziplin Single Buck erreichte er die beste Zeit aller zehn Kontrahenten. Nach der fünften Disziplin, Underhand Chop, lag Braun in Schlagdistanz hinter Robert Ebner und nur ganz knapp vor Danny Mahr. Die Entscheidung fiel erst bei der sechsten und letzten Disziplin – Hot Saw: Ebner hatte hier mit Problemen zu kämpfen, so dass es im letzten Durchgang zum direkten Duell um den Titel zwischen Dirk Braun und Danny Mahr kam: Braun schnitt die drei Scheiben am schnellsten und sicherte sich so den Titel knapp vor Mahr.

„Ich bin zum siebten Mal Deutscher Meister und kann es nicht glauben. Das ist ein überwältigendes Gefühl, mit diesem Sieg habe ich nicht gerechnet. Mein Ziel war ein Platz auf dem Podium, umso mehr freut mich mein Sieg. In den Axtdisziplinen waren meine Leistungen eher durchschnittlich, dennoch war es eine knappe Entscheidung. Es war fantastisch. Nun steht die Weltmeisterschaft in Polen an und ich werde alles geben und bin stolz, Deutschland dort vertreten zu können“, freute sich Dirk Braun über seinen Sieg.

Bauer siegt vor Pokoyski bei den Frauen

Bei den Frauen, die schon am Vortag gegeneinander antraten, setzte sich Svenja Bauer vor Nina Pokoyski durch. Die Athletinnen traten in drei Disziplinen gegeneinander an: Pokoyski lieferte mit der besten Zeit an der Stihl Stock Saw ein erstes Ausrufezeichen. Im weiteren Wettkampfverlauf mit den Disziplinen Single Buck und Underhand Chop trumpfte Bauer jedoch auf und sicherte sich den Sieg knapp vor ihrer Kontrahentin.

Bei den Nachwuchsathleten: Ungar Bakö vor Maurer und Schäfer aus Deutschland

Ebenfalls am Samstag zeigten die Nachwuchsathleten der STIHL TIMBERSPORTS® Series beim „Rookie-Cup“ ihr Können: Hier siegte Gastsportler Norbert Bakö aus Ungarn vor Dominik Maurer aus Idstein und dem Sportstudenten Leonard Schäfer aus Köln. Bei seinem ersten offiziellen Wettkampf zeigte Schäfer trotz großer Anspannung eine gute Leistung und sicherte sich auf Anhieb einen Platz auf dem Podium. Die Nachwuchssportler traten in vier der sechs Disziplinen der STIHL TIMBERSPORTS® Series gegeneinander an.

Weitere Informationen: stihl-timbersports.de