Scheurich: Pot & Plant Design

Mit neuen Warenpräsentationen startet Scheurich in die Outdoor-Saison 2014. Pot & Plant Design ist das Verkaufsförder-ungskonzept, bei dem die Serie Wave Globe gemeinsam mit passenden Pflanzen in Szene gesetzt wird. Pflanztische mit Gräsern, Lavendel & Co. in Verbindung mit einer aufmerksamkeitsstarken Paletten-Präsentation und attraktiv bepflanzten Beispiel-Gefäßen sollen zum spontanen Zugreifen animieren und der Kombi-Auftritt den Abverkauf von Töpfen und Pflanzen erhöhen.

Beim Pot & Plant Design steht die höchste der drei Pflanzen in der Mitte der XXL-Töpfe. Bei Wave Globe kann dies beispielsweise ein Ziergras sein, das mit seinen Blütenrispen einen wirkungsvollen Kontrast zu dem dickwandigen Gefäß in Granit-Optik bildet. Dank der Farbgebung harmoniert die Wave Globe Designlinie mit den unterschiedlichsten Pflanzen. Blickfangstarke Akzente lassen sich mit blühenden Pflanzen, die auf die Topffarbe abgestimmt sind, setzen. Ideale Kombipartner für Pot & Plant sind zum Beispiel Purpurglöckchen (Heuchera), Kriechspindel (Euonymus fortunei) oder Dalmatiner-Glockenblume (Campanula portenschlagiana). Abgerundet wird das Arrangement mit hängenden Pflanzen, sie sich harmonisch über den geschwungenen Rand der Gefäße legen.

Scheurich stellte seine Wave Globe Serie bereits auf der diesjährigen Gartenmesse spoga+gafa in Köln vor.

Weitere Informationen: scheurich.de

 

Aktuelle Verbraucherstudie belegt: Im Gartenmarkt stecken noch Reserven

Der Gartenmarkt birgt – trotz der bisher schlechten Saison – auch 2013 noch Absatzpotentiale, die sowohl stationär als auch online aktiviert werden können. Das ist das Ergebnis einer neuen Verbraucher-Studie, die der IVG in Zusammenarbeit mit klaus peter teipel research & consulting auf den Weg gebracht hat. In einer breit angelegten Befragung von 2.000 Haushalten mit Garten, Terrasse oder Balkon sollte herausgefunden werden, wie sich das laufende Jahr in den einzelnen Warengruppen des Marktes weiterentwickeln wird und mit welchen Potenzialen zu rechnen ist.

Die Befragung zeigt, dass die Verbraucher im Gartenmarkt zunehmend online gehen. Nur noch 34 Prozent sind auf die stationären Anbieter fokussiert. Künftig werden 35 Prozent der Befragten ihre Online-Käufe im Gartenbereich erhöhen. Und: Im Online-Geschäft gibt es ein klares Votum der Käufer zugunsten Gartentechnik und Ausstattungssortimenten!

Rund fünf Prozent der befragten Zielgruppe kauft Gartenprodukte aktuell überwiegend oder ausschließlich online. Etwa 19 Prozent kaufen zu gleichen Teilen stationär und online. Nur noch ca. 34 Prozent der Verbraucher beziehen ihre Gartenprodukte ausschließlich stationär. Der Rest von 42 Prozent kauft Gartenprodukte überwiegend stationär, teilweise aber auch online. Befragt nach ihrem künftigen Online-Einkaufsverhalten geben 7,3 Prozent der Befragten an, künftig mehr Gartenprodukte online zu kaufen.

Die Ergebnisse zeigen ferner, dass bereits 35 Prozent der Verbraucher bis Ende Mai Käufe im Bereich Lebendes Grün inklusive Erden, Pflanzenschutz und Düngemittel getätigt haben, aber noch weitere 35 Prozent der Verbraucher Käufe bis zum Jahresende in diesem Segment fest geplant haben bzw. als sehr wahrscheinlich erachten. Lediglich 23 Prozent geben an, 2013 kein Geld für Pflanzen, Erden oder ähnliches ausgeben zu wollen.

Weitaus mehr Verbraucher halten sich bei den „technischen“ Gartensortimenten sowie im Ausstattungsbereich in diesem Jahr mit Käufen zurück: rund 62 Prozent bei Gartentechnik bzw. 51 Prozent im Ausstattungsbereich. Immerhin ist das verbleibende Potenzial für die restlichen Monate des Jahres in diesen Bereichen deutlich höher als bei Lebendem Grün. Den bereits bis Ende Mai getätigten Käufen in Höhe von elf Prozent (Technik) bzw. rund 14 Prozent (Ausstattung) stehen Potenzialgrößen für fest geplante Käufe bzw. sehr wahrscheinliche Käufe von zusammengenommen 21 Prozent bzw. 28 Prozent gegenüber.

Weitere Informationen: ivg.org

Baumarkt Direkt: Erste eigene Garten-Community ist am Netz

Neue Plattform im Bereich Social Commerce: Mit Gartenhelden.de hat Baumarkt Direkt jetzt die erste eigene Community rund um das Thema Garten gestartet. Im Mittelpunkt stehen der Austausch und die Vernetzung unter Freunden des eigenen Grüns. Hinzu kommen Tipps, Anregungen und Beratungen von Experten sowie ein Onlineshop mit Produkten von Baumarkt Direkt. Dabei gestaltet die Community das Shopping-Angebot aktiv mit. „Sowohl die Expertentipps als auch sämtliche Produkte im Shop sollen von den Usern diskutiert, bewertet und empfohlen werden“, so Baumarkt-Direkt-Geschäftsführer Volker Treffenstädt. „Wir reagieren auf das, was die einzelnen Mitglieder sagen. Auf diese Weise können diese das Angebot beeinflussen.“

Bereits seit September 2012 gibt es bei Facebook die Seite Gartenhelden.de. Dort umfasst die Community aktuell mehr als 13.000 Fans. Fast täglich erscheinen dort neue Posts, die regelmäßig von mehr als 600 Gartenfreunden bewertet oder auch kommentiert werden. „Wir wissen, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich für das Thema Garten und Gartenzubehör begeistern und darüber austauschen wollen“, so Treffenstädt. „Trotzdem ist das Projekt für uns zunächst eine Art Forschungsfeld. Wir lernen ständig dazu – über die Community selbst, aber auch über die Mechanismen im Bereich Social Commerce. Unsere Beobachtungen und Erfahrungen lassen wir dann in diese und weitere Ansätze einfließen, mit denen wir Umsätze erzielen wollen.“

Um die Community nun bei Facebook abzuholen und auf die Website Gartenhelden.de zu bringen, realisiert das Unternehmen verschiedene Aktionen – zum Beispiel eine Verlosung von Gartenwerkzeugen. Darüber hinaus werden flankierende Maßnahmen wie Google Adwords, Affiliate Marketing und Newsletter eingesetzt.

Weitere Informationen: Gartenhelden.de

Hagebaumarkt: Erster Multichannel-Pilot eröffnet

Gleich zwei Premieren: In Itzehoe hat die Schröder-Gruppe vor kurzem den ersten Multichannel Hagebaumarkt und ein neues Floraland Garten-Fachmarkt-Center eröffnet. Im Zuge der Gartencenter-Erweiterung wurde der Hagebaumarkt komplett nach dem aktuellen Store Design umgebaut. Aufgrund des Relaunchs lag es nahe, sich als Pilotmarkt für das neue Multichannel-Stationärkonzept der ZEUS zu bewerben. Denn die Itzehoer stehen voll hinter dem Online- und Katalog-Geschäft: So bieten sie den Kunden nicht nur die Hagebau-Hauptkataloge, sondern auch sämtliche 15 Spezialkataloge, wie z.B. „Gewächshäuser“ oder „Pools und Zubehör“.

„Wer in einem Hagebaumarkt kauft, soll selbst entscheiden, wie er zu uns kommt: über das Internet, über den Markt oder über den Katalog“, so Britta Hildebrand, ZEUS Bereichsleiterin Multichannel. Daher treibe die ZEUS die Vernetzung der Vertriebskanäle konsequent voran – sei es, dass die Sortimente eines stationären Baumarktes jetzt auch im Internet gezeigt werden oder sei es, dass in den Werbebeilagen Produkte beworben werden, die nur online bestellt werden können.

Das neueste Projekt ist das Multichannel-Stationärkonzept, das der Hagebaumarkt Itzehoe jetzt als erster Pilotstandort umsetzt. Ziel ist es, den Online-Shop hagebau.de mit dem stationären Geschäft zu verknüpfen und das stationäre Warenangebot von etwa 65.000 Artikeln um die rund 30.000 virtuell verfügbaren Artikel kompetent zu ergänzen.

Im Itzehoer Piloten weisen jetzt diverse Multichannel-Elemente am POS auf den Internet-Shop und auf die Internet-Seiten der Lieferanten hin. So gelangen die Kunden an sieben Online-Centern in den Internet-Shop. Die mit großen Bildschirmen ausgestatteten Center sind in den Beratungszonen der Abteilungen Fahrrad, Kaminöfen, Sanitär, Freizeit, Gartenmotortechnik,  Holz im Garten und Gartenmöbel untergebracht – denn diese Sortimente sind online besonders stark vertreten. Zusätzlich stehen den Verkäufern iPads zur Verfügung, mit denen sie ihre Kunden „mobil“ im Markt beraten können. Der Vorteil für die Kunden: Sie erhalten bei Bestellung im Markt drei Prozent Partner-Card-Rabatt und die Lieferung ist versandkostenfrei.

Außerdem gelangen die Kunden in Itzehoe mit eigenen mobilen Geräten über QR-Codes zu ausgewählten Sortimenten im Online-Shop, wie Gewächshäuser, Garten-Pavillons und Kaminöfen. QR-Codes an Produkten leiten die Kunden direkt auf die Hersteller-Websites, wo sie Tipps und Informationen erhalten, zum Beispiel bei der richtigen Auswahl des Motorenöls.

Derzeit prüft die ZEUS zudem spezielle Location Based Services. Dabei erhalten die Kunden beim Betreten eines Baumarktes die dort verfügbaren Services direkt auf ihr Smartphone. Ein weiterer Hagebaumarkt wird bis Herbst als Pilot folgen; die Testphase ist bis Herbst 2014 geplant.

Weitere Informationen: hagebau.de und zeus-online.de

Max Bahr: Neue Pflanzen-Infothek

Die Max Bahr Bau- und Gartenmärkte gehen mit der Zeit – alle Pflanzen-Etiketten sind mit so genannten QR-Codes auf der Rückseite versehen. Mit einem Klick des Smartphones auf die schwarz-weiß-gemusterten Quadrate lassen sich Informationen aufrufen, abspeichern und weiterverarbeiten.

Kunden, die auf der Suche nach geeigneten Gewächsen für Balkon oder Garten sind, können mit Hilfe ihres Handys blitzschnell die für sie richtigen Pflanzen finden, dazu wichtige Pflegetipps und Vorschläge für die dazu passenden Pflanznachbarn. Informative Kurzfilme mit praktischen Anleitungen sowie eine Übersicht der einzelnen Sortimente wie z.B. Heckenpflanzen oder Rosen runden die Datenbank ab. „Die Kunden können das gesamte Pflanzenangebot auch nach Suchkriterien wie beispielsweise Größe, Farbe oder Wuchs sortieren und so ihre ganz persönliche Auswahl treffen. Zudem möchten wir die Kunden mit Beispielen verschiedener Gartenwelten zur Gestaltung des eigenen Grüns inspirieren“, erläutert Thomas Beckmann, verantwortlich für das Pflanzengeschäft von Max Bahr. Zusammen mit dem Anbieter Green Solutions aus Oldenburg hat das Unternehmen eine eigene Datenbank entwickelt, die alle Verlinkungen und Informationen anderer Quellen auf eigenen Max-Bahr-Seiten zusammenführt. Wer kein Smartphone oder kompatibles Endgerät für das Auslesen von QR-Codes besitzt, kann die Pflanzen-Infothek auch von zuhause aus über die eigens erstellte Website am Computer einsehen. Die Max Bahr Pflanzen-Infothek ist im Internet unter www.maxbahr.green-solutions.net zu finden.