Der Garten an der Wand

Grün wird zunehmend als richtiges Gestaltungselement eingesetzt – auch in Büros, in denen meist Platzmangel herrscht, kommen solche Lösungen für die Begrünung gut an. „Volumenmäßig ist das Segment Grüne Wände im Bereich Innenraumbegrünung eher noch unbedeutend, künftig wird sich hier sicherlich mehr tun. Und auch Architekten und Raumplaner finden die Idee der vertikalen Wandbegrünung zunehmend interessant”, wird Lutz-Peter Kremkau, Vorstandsmitglied im Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur, zitiert.

Der TASPO Gartenmarkt bietet in seiner aktuellen Ausgabe 27/2012 einen Überblick über neun verschiedene Systeme der grünen Wände: Das Bin Fen Wall System, Sempergreen Vertical, art aqua: Die Grüne Wand, Wallflower, Verticalis von Hydroplant, den Fassadengarten von Optigrün, die Plantwall von Green Fortune, das Baukastensystem von Vertiss sowie Plant Ed Wall.

Mehr im TASPO Gartenmarkt 27/2012.

Schwachstellen im Gartencenter

Die Servicequalität von Gartencentern ist insgesamt nur befriedigend, so das Ergebnis der Servicestudie Gartencenter 2012, durchgeführt vom Deutschen Institut für Servicequalität Hamburg, bei der zwölf Gartencenter-Ketten untersucht wurden.

Positiv fielen das sehr vielfältige Angebot der Geschäfte sowie die Freundlichkeit der Mitarbeiter auf. In Bezug auf das Umfeld und das Angebot zeigten sich die Märkte gut aufgestellt und schafften durch eine übersichtliche Warenpräsentation und eine vielfältige Produktauswahl eine gute Grundlage für ein positives Einkaufserlebnis.

Bei der Beratung überzeugten die Mitarbeiter insgesamt eher durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft als durch Kompetenz, heißt es in der Studie weiter. Schwächen gab es demnach im Kundenkontakt: „Meistens ließen die Angestellten die Kunden allein und boten eher selten ihre Hilfe an. Auf eine Beratung mussten die Kunden sehr lange warten.“ Die getesteten Gartenmärkte verfügen insgesamt über eine gute Basis, sollten ihre Leistungen in Bezug auf den direkten Kontakt mit den Kunden allerdings steigern, lautet die Empfehlung.

Mehr dazu lesen Sie im aktuellen TASPO Gartenmarkt 27/2012.

Servicestudie Gartencenter:
Testsieger ist die Kooperation Grün Erleben

In welchem Gartencenter Verbraucher kompetent Auskunft erhalten und wo sie ein besonders vielseitiges Angebot finden, hat jetzt das Deutsche Institut für Service-Qualität im Rahmen einer umfassenden Servicestudie ermittelt. Die Marktforscher untersuchten 120 Märkte von zwölf Gartencenter-Ketten.

Ergebnis: Die Servicequalität der Unternehmen ist sehr unterschiedlich und reicht von gut bis lediglich ausreichend. Größtes Defizit sind die langen Wartezeiten. Über vier Minuten mussten sich Kunden gedulden, bis ein Verkäufer Zeit für sie hatte. Nur in jedem dritten Fall gingen Mitarbeiter aktiv auf die Besucher zu, um Hilfe anzubieten. Mängel gab es außerdem bei der Kompetenz der Beratung.

Die Gartencenter überzeugten hingegen durch die Freundlichkeit der Angestellten, die ansprechende Gestaltung der Filialen und eine übersichtliche Produktpräsentation. Auch das umfangreiche Angebot gehörte zu den Stärken der Branche. Die Auswahl an Pflanzen, Gartenpflegeprodukten und Dekorationsartikeln war besonders vielfältig. Drei Viertel der Filialen boten darüber hinaus Gartenmöbel an, rund 80 Prozent der Märkte verfügten über eine Abteilung mit Gartengeräten.

Testsieger und damit „Bestes Gartencenter 2012“ wurde die Kooperation Grün Erleben. Die Märkte boten die beste Beratungsqualität. Die Angestellten waren sehr freundlich und beantworteten alle Fachfragen korrekt. Der Zweitplatzierte Wassenaar hob sich besonders durch die kompetente Beratung und die Sauberkeit und Atmosphäre der Räumlichkeiten positiv hervor. Dehner erzielte den dritten Rang und überzeugte mit der besten Filialgestaltung sowie mit dem besten Angebot.

Die Qualität von Service und Beratung wurde anhand von jeweils zehn verdeckten Besuchen in verschiedenen Filialen der zwölf Gartencenter-Ketten analysiert. Die Studie erfasste die Gestaltung und Sauberkeit der Räumlichkeiten, das zur Verfügung stehende Angebot, die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie die Schnelligkeit, mit der die Kunden bedient wurden.

Weitere Informationen: disq.de

 

GPK-Sortiment als Chance auch für Gartencenter

Zahlreiche Kochshows, Grill-Wettbewerbe oder die Gourmet-Gastronomie sorgen im GPK-Fachhandel (gedeckter Tisch, Hausrat und Wohnkultur) derzeit für Umsatzwachstum – ein Sortiment, das sich auch im Gartencenter gut integrieren lässt, wie der aktuelle TASPO Gartenmarkt meldet.

Viele Gartencenterkunden suchen am POS unter anderem nach neuen Ideen und guten Anregungen, die sie zu Hause – in der Wohnung oder im Garten – umsetzen können. Die Erweiterung des klassischen Gartensortiments durch GPK-Waren oder Artikel aus der Haushaltswelt verspricht ein einträgliches Zusatzgeschäft. Wer sich als Kunde zum Kauf im Gartencenter entscheidet, liebt es im Zweifel eher rustikal, naturnah, in etwas stärkeren Formen und Farben. Hier liegt die Chance des Gartencenters. Wer sich als Gartencenter entschließt, das GPK-Sortiment in sein Angebot aufzunehmen, sollte es allerdings nicht halbherzig tun. Es lohnt sich nicht, nur ein paar Grillgeräte und etwas Küchenzubehör zu zeigen. Entweder ganz oder gar nicht.

Mehr zum Thema im TASPO Gartenmarkt 21/2012 oder unter taspo.de

Einsatz von RFID revolutioniert den Gartenbau

Es ist absehbar, dass die RFID-Tags aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile den Barcode zur Produktauszeichnung ablösen werden. Diese Technik wird die Wertschöpfungsketten revolutionieren, denn sie ermöglicht eine bisher nie gekannte Transparenz innerhalb der Lieferketten und birgt ein erhebliches Rationalisierungspotenzial für den gesamten Handel. Das meldet die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe.

Das Kürzel RFID steht für Radio Frequency IDentification, eine Technik, die eine automatische und berührungslose Identifikation von Objekten erlaubt. Diese Technologie wurde zwar schon in den 1970er- Jahren in der Landwirtschaft – beispielsweise zur Tieridentifikation bei der Kraftfutterzuteilung in der Rindermast – und später zur Zugangskontrolle in Skigebieten oder in Bibliotheken eingesetzt, aber erst jetzt führen die stetig fallenden Produktionskosten und die Einführung von weltweit akzeptierten Standards der Produktcodierung zum breiten Einsatz im Handel.

Mehr dazu in der TASPO 18/2012.