Servicestudie Gartencenter:
Testsieger ist die Kooperation Grün Erleben

In welchem Gartencenter Verbraucher kompetent Auskunft erhalten und wo sie ein besonders vielseitiges Angebot finden, hat jetzt das Deutsche Institut für Service-Qualität im Rahmen einer umfassenden Servicestudie ermittelt. Die Marktforscher untersuchten 120 Märkte von zwölf Gartencenter-Ketten.

Ergebnis: Die Servicequalität der Unternehmen ist sehr unterschiedlich und reicht von gut bis lediglich ausreichend. Größtes Defizit sind die langen Wartezeiten. Über vier Minuten mussten sich Kunden gedulden, bis ein Verkäufer Zeit für sie hatte. Nur in jedem dritten Fall gingen Mitarbeiter aktiv auf die Besucher zu, um Hilfe anzubieten. Mängel gab es außerdem bei der Kompetenz der Beratung.

Die Gartencenter überzeugten hingegen durch die Freundlichkeit der Angestellten, die ansprechende Gestaltung der Filialen und eine übersichtliche Produktpräsentation. Auch das umfangreiche Angebot gehörte zu den Stärken der Branche. Die Auswahl an Pflanzen, Gartenpflegeprodukten und Dekorationsartikeln war besonders vielfältig. Drei Viertel der Filialen boten darüber hinaus Gartenmöbel an, rund 80 Prozent der Märkte verfügten über eine Abteilung mit Gartengeräten.

Testsieger und damit „Bestes Gartencenter 2012“ wurde die Kooperation Grün Erleben. Die Märkte boten die beste Beratungsqualität. Die Angestellten waren sehr freundlich und beantworteten alle Fachfragen korrekt. Der Zweitplatzierte Wassenaar hob sich besonders durch die kompetente Beratung und die Sauberkeit und Atmosphäre der Räumlichkeiten positiv hervor. Dehner erzielte den dritten Rang und überzeugte mit der besten Filialgestaltung sowie mit dem besten Angebot.

Die Qualität von Service und Beratung wurde anhand von jeweils zehn verdeckten Besuchen in verschiedenen Filialen der zwölf Gartencenter-Ketten analysiert. Die Studie erfasste die Gestaltung und Sauberkeit der Räumlichkeiten, das zur Verfügung stehende Angebot, die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie die Schnelligkeit, mit der die Kunden bedient wurden.

Weitere Informationen: disq.de

 

GPK-Sortiment als Chance auch für Gartencenter

Zahlreiche Kochshows, Grill-Wettbewerbe oder die Gourmet-Gastronomie sorgen im GPK-Fachhandel (gedeckter Tisch, Hausrat und Wohnkultur) derzeit für Umsatzwachstum – ein Sortiment, das sich auch im Gartencenter gut integrieren lässt, wie der aktuelle TASPO Gartenmarkt meldet.

Viele Gartencenterkunden suchen am POS unter anderem nach neuen Ideen und guten Anregungen, die sie zu Hause – in der Wohnung oder im Garten – umsetzen können. Die Erweiterung des klassischen Gartensortiments durch GPK-Waren oder Artikel aus der Haushaltswelt verspricht ein einträgliches Zusatzgeschäft. Wer sich als Kunde zum Kauf im Gartencenter entscheidet, liebt es im Zweifel eher rustikal, naturnah, in etwas stärkeren Formen und Farben. Hier liegt die Chance des Gartencenters. Wer sich als Gartencenter entschließt, das GPK-Sortiment in sein Angebot aufzunehmen, sollte es allerdings nicht halbherzig tun. Es lohnt sich nicht, nur ein paar Grillgeräte und etwas Küchenzubehör zu zeigen. Entweder ganz oder gar nicht.

Mehr zum Thema im TASPO Gartenmarkt 21/2012 oder unter taspo.de

Einsatz von RFID revolutioniert den Gartenbau

Es ist absehbar, dass die RFID-Tags aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile den Barcode zur Produktauszeichnung ablösen werden. Diese Technik wird die Wertschöpfungsketten revolutionieren, denn sie ermöglicht eine bisher nie gekannte Transparenz innerhalb der Lieferketten und birgt ein erhebliches Rationalisierungspotenzial für den gesamten Handel. Das meldet die TASPO in ihrer aktuellen Ausgabe.

Das Kürzel RFID steht für Radio Frequency IDentification, eine Technik, die eine automatische und berührungslose Identifikation von Objekten erlaubt. Diese Technologie wurde zwar schon in den 1970er- Jahren in der Landwirtschaft – beispielsweise zur Tieridentifikation bei der Kraftfutterzuteilung in der Rindermast – und später zur Zugangskontrolle in Skigebieten oder in Bibliotheken eingesetzt, aber erst jetzt führen die stetig fallenden Produktionskosten und die Einführung von weltweit akzeptierten Standards der Produktcodierung zum breiten Einsatz im Handel.

Mehr dazu in der TASPO 18/2012.

Anders verkaufen im Jahr 2012

Das digitale Zeitalter macht vor der Ladentür nicht halt – nutzen Sie das, fordert der TASPO Gartenmarkt in seiner aktuellen Ausgabe auf.

„Wir alle haben schon im Internet nach Angeboten gesucht, das ist kein Geheimnis. Aber haben Sie sich schon gemeinsam mit einem Kunden übers Laptop gebeugt? – Es wird höchste Zeit!“ Das digitale Zeitalter macht vor der Ladentür nicht halt, heißt es dort. Computer, Smartphones, Tablet-PCs – Internet ist rund um die Uhr und überall und liefert jede Information mit einem Finger-Tipp. „Das hat enorme Auswirkungen auf unser Informations- und Kaufverhalten. Fachhandel und Verkäufer müssen schleunigst im Internet-Zeitalter ankommen“.

Mehr dazu im TASPO Gartenmarkt 15/2012.