Design-Contest: garden unique – Die ersten Gewinner stehen fest

Die mobile KĂĽche „I’m a alien“ ist bei der jovoto.com Community am besten angekommen und belegt damit in dieser Kategorie Platz eins beim Design-Contest garden unique, der in diesem Jahr von der internationalen Gartenmesse spoga+gafa zum zweiten Mal ausgelobt wurde. Zum aktuellen Contest Thema „Dining Outdoors“ hatten ĂĽber 300 Kreative ihre Projektideen rund um einen kulinarischen Anlass unter freiem Himmel eingereicht. Davon wurden bei der Internetabstimmung 16 Design-EntwĂĽrfe ausgezeichnet. Die Preisgelder fĂĽr die Gewinner der Community-Abstimmung betragen insgesamt 12.000 €.

Alle 16 Community-Gewinner hier: gardenunique2012.jovoto.com

Alle Designer, die bei dieser ersten Abstimmungsrunde leer ausgegangen sind, mĂĽssen nicht traurig sein, denn es gibt fĂĽr jeden eingereichten Entwurf noch eine zweite Chance. Die „Dining Outdoors“ Design-Vorschläge werden jetzt von einer prominenten Jury unter die Lupe genommen. Die Experten-Jury wählt dann drei Gewinner aus, deren EntwĂĽrfe als Prototypen umgesetzt und im September im Premiumbereich der Gartenmesse spoga+gafa ausgestellt werden, um sich hier einem breiten Fachpublikum zu präsentieren.

 

red dot award fĂĽr die „Kartoffelchip-Liege“

shallow swing ist ein leichtes und dennoch elastisches, transparentes Gebilde. Es eignet sich zum entspannten Liegen oder Wiegen ebenso wie als Sonnenschutz. Im Juli 2012 wurde es in Essen mit dem red dot design award ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „shallow swing ist eine sehr reizvolle Kombination aus Sitz- und Schaukelobjekt. Es ist Ausdruck eines innovativen Gestaltungskonzepts, das Design und Handwerk vereint. Mühelos überbrückt das shallow swing den Übergang von Outdoor- und Indoorbereich.“

Die filigrane Formensprache von shallow swing entstand aus der Vorstellung an grĂĽne BlĂĽtenblätter auf einer Wiese heraus. Auf der Internetseite des Unternehmens „Werkstatt fĂĽr Holzgestaltung“ trägt des Produkt allerdings die Bezeichnung „Potato Chip Chair“. Und tatsächlich sieht es auch wie ein etwas ĂĽberdimensionierter Kartoffelchip aus. Seiner Grundform nach ist shallow swing ein groĂźzĂĽgig dimensionierter, mit Stoff bespannter Holzrahmen. Seine auffällig verschoben anmutende Form wird von seinem Designer Gisbert Baarmann als „hyperbolisches Paraboloid“ definiert. Dahinter verbirgt sich der Vorgang, dass eine kreisrunde Grundform regelmäßig derart verwunden ist, dass jeweils zwei gegenĂĽberliegende Rahmenpunkte die höchsten bzw. tiefsten Punkte ausbilden. Die so entstehende Sattelform stabilisiert den Rahmen und hält die Gewebebespannung elastisch.

Um das Möbel für den Einsatz im Garten zu wappnen, werden die mit einem flachen Schwung versehenen Holzrahmen in Handarbeit aus Einzellamellen wetterfest verleimt. Die textile Bespannung ist in 29 Uni-Farbtönen erhältlich und wer es bunt mag, kann mittels Digitaldruck sein Wunschmotiv aufdrucken lassen.

Weitere Informationen: shallowswing.de

In der „Chairfarm“ wachsen neue Gartenmöbel

Designer Werner Aisslinger lässt derzeit Gartenmöbel wachsen, statt sie zu bauen. Seine „Chairfarm“ ist die Weiterentwicklung des  „Hemp Chair“ – einem Stuhl aus vollständig biologisch abbaubarem Hanf und ökologischem Kleber – den der Berliner im letzten Jahr vorstellte.

Doch das neue Produkt geht einen groĂźen Schritt weiter: In der „Chairfarm“ wachsen echte Pflanzen in einer Metallkonstruktion als Rahmen zu vollwertigen Möbeln heran. Das MetallgerĂĽst gibt dem jungen Baum (z.B. Weide oder Bambus) Orientierung und Wuchsrichtung. Sind die Ă„ste stark genug, wird die Konstruktion entfernt und: Fertig ist der Baumstuhl – jeder ein Unikat.

Aisslinger hat die „Chairfarm“ erstmals auf der diesjährigen Mailänder Möbelmesse vorgestellt. Man darf gespannt sein, wie sich dieses innovative Projekt weiter entwickelt.

 Weitere Informationen: aisslinger.de

3 Fragen an: Uwe Bedenbecker (Kettler)

Freizeitmöbel von Kettler zeichnen sich durch ihre hohe Qualität und ihr hochwertiges Design aus. So können sie nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon, der Terrasse, im Wintergarten oder im Wellnessbereich bestens eingesetzt werden.

Uwe Bedenbecker von der Heinz Kettler GmbH & Co. KG stellt die Trends fĂĽr das Jahr 2012 vor.

Weitere Informationen: kettler.net

VDM: Holzmöbel sind der Outdoor-Favorit

Holz ist als Material für Outdoor-Möbel am beliebtesten. Sein Marktanteil liegt bei 35 Prozent. Und immer mehr Menschen entscheiden sich laut einer Presseinformation des Verbandes der Möbelindustrie (VDM) beim Kauf von Bank, Tisch und Stühlen für den eigenen Balkon oder die Terrasse für diesen nachwachsenden Rohstoff.

Auf aktuell 30 Prozent bringen es Gartenmöbel aus pflegeleichten Kunststoffen, darunter Flechtfaser, die wegen ihrer Robustheit geschätzt wird. Metallmöbel haben einen Marktanteil von 25 Prozent.

Bei allen drei Werkstoffen sind Kombinationen untereinander oder mit weiteren Materialien wie Stein oder Glas möglich. Rattan, Kork und Textilien fallen unter “Sonstiges”. Insgesamt investieren Menschen immer mehr Geld in Gartenmöbel.