Smartflower: Weltweit erstes All-in-One-Solarsystem

Auf dem UN-Klimagipfel, der noch bis Freitag, den 11. Dezmber 2015 in Paris stattfindet, spielt das Thema der erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle. Denn die Verantwortlichen suchen nach Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels. Eine echte Innovation auf diesem Gebiet will jetzt Smartflower gefunden haben. Das Unternehmen präsentiert mit „Smartflower Pop“ das weltweit erste All-in-One-Solarsystem. Premiere feierte es am 17. November unter der Kuppel des Potsdamer Platzes in Berlin. Zudem wurden in Paris 130 dieser Systeme an zentralen Punkten der Konferenz sowie an Schulen installiert.

Das „Smartflower Pop“ will die persönliche Energiewende im eigenen Garten ermöglichen und Solardächer ersetzen. Und so funktioniert das System: Wenn morgens die Sonne aufgeht, entfaltet es sich automatisch. Es richtet seinen 18 qm großen Solarmodulfächer zur Sonne aus und beginnt, Strom zu erzeugen. Dank zweiachsiger Sonnennachführung wandert der Fächer im Laufe des Tages zuverlässig mit der Sonne, sodass eine maximale Energiegewinnung realisiert wird. Am Abend faltet sich der „Smartflower Pop“ vollautomatisch zurück in seine Sicherheitsposition. Das System liefert 4.000 kW/h pro Jahr und deckt damit den durchschnittlichen Strombedarf eines Haushalts.

Der Anschluss und die Inbetriebnahme sind laut des Herstellers „so einfach wie bei einem herkömmlichen Haushaltsgerät“. „Smartflower Pop“ muss lediglich aufgestellt und angeschlossen werden. Danach arbeitet das System vollautomatisch und selbstständig. Auch die Instandhaltung und die Reinigung übernimmt das Gerät selbst, da es sich beim Auseinander- und Zusammenfalten durch kleine Bürsten selbst von Staub, Schmutz oder Schnee befreit. Erhältlich ist „Smartflower Pop“ in acht Farben.

Weitere Informationen: smartflower.com/de

FSC: Präsentiert auf der spoga+gafa seine neue Werbekampagne

Nach wie vor werden Gartenmöbel und -Zubehör oft aus Naturwaldholz gefertigt, das ohne Rücksicht auf Umwelt oder die heimische Bevölkerung geschlagen wurde, so der FSC Deutschland. Um darüber zu informieren, präsentiert sich die Organisation auf der spoga+gafa, die aktuell in Köln über die Bühne geht.  

Der FSC Deutschland setzt sich zum einen für eine heimische nachhaltige Waldwirtschaft ein und ist zum anderen Partner in der europäischen Koalition für nachhaltiges Tropenholz. Das FSC-Zeichen auf den Möbeln soll gewährleisten, dass das Holz aus zertifizierten, verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt. Aber nicht nur Sessel, Tische und Co. können ein solches Siegel erhalten, auch Grillkohle und -anzünder oder Werkzeugstiele. In Köln stellt die Organisation ihre Ziele vor – und zeigt zudem zum ersten Mal auf einer großen Messe seine neue Werbekampagne „Wälder für immer für alle“.

„Nach einem langen internationalen Entwicklungsprozess haben wir eine neue Marke entwickelt, die dem Verbraucher klar kommuniziert, wofür der FSC steht – für umweltverträgliche, sozialgerechte und wirtschaftlich solide Waldwirtschaft. Wir freuen uns, auf der spoga+gafa erstmals diese Marke im großen Stil vorstellen und zertifizierte Unternehmen über ihre vielfältigen Anwendungen informieren zu können“, so Ulrich Malessa, Leiter der Marktentwicklung.

Weitere Informationen: fsc-deutschland.de

Serralunga: „Green Pills“-Installation auf der Expo 2015

„Die Welt ernähren, Energie fürs Leben“ lautet das Motto der Weltausstellung „Expo Milano 2015“, die noch bis Oktober in der italienischen Metropole stattfindet. Die Länder der Welt demonstrieren dort ihre Ideen rund um die Schlagworte Nahrung, Energie, Globus und Leben.

Um diese Themen auch Kindern näherzubringen, haben die Veranstalter gemeinsam mit der Organisation Reggio Children und dem Designstudio ZPZ Partners den „Children’s Park“ für Vier-bis Zehnjährige kreiert. In acht offenen Pavillons lernen die Kids dort auf spielerische Weise, was Nachhaltigkeit und Umweltschutz bedeutet.

Eine der Installationen heißt „Drop by Drop“, in der die Kleinen bei einem besonderen Teamspiel mitmachen können. Von der Decke fallende Wassertropfen werden in kleinen Tassen gesammelt und dann in eine besondere Schüssel geschüttet. Ist diese gefüllt, verwandelt sich das Wasser in Regen und verteilt sich auf die Pflanzen, die als vertikaler Garten die Seitenwände der Installation bilden.

Die Wand-Optik entsteht durch die „Green Pills“ von Serralunga. Dabei handelt es sich um eine Art modulare grüne Trennwand aus Blumenkästen, die an einem Rohr hängen, das sowohl zur Bewässerung als auch als Träger dient. Die Blumenkästen können in jede beliebige Richtung zeigen und eignen sich sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich.

Der urbane Raum wird grün – von den Dächern bis in den Untergrund

In Großstädten ist der Wohnraum knapp und die Möglichkeiten, die eigenen vier Wände grüner zu gestalten, sind begrenzt. Deshalb entstanden in den vergangenen Jahren lösungsorientierte Trends wie Vertical farming, Window farming oder Hanging gardens, die dazu dienen, den vorhandenen Raum optimal zu nutzen.

Auch Unternehmen sind ständig auf der Suche nach innovativen Ansätzen zur Gewinnung neuer Anbauflächen. Nach ersten urbanen Gewächshäusern entstehen nun echte Geschäftsmodelle. Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. macht nun in seinem ersten Trend-Radar 2015 auf drei spannende Projekte aufmerksam:

Growing Underground

Mitten in London bauen Steven Dring und Richard Ballard seit knapp einem Jahr eine Nutzpflanzenfarm auf. Das Besondere: Ihre Farm liegt 33 Meter tief unter der Erde in einem stillgelegten Luftschutzbunker eines U-Bahn-Tunnels. Unterstützt wird das Projekt von Sterne-Koch Michel Roux. Das unterirdische Nutzgartenkonzept hat viele Vorteile: Die Umgebung ist pestizidfrei, die Lieferwege zu den Verbrauchern sind kurz, gleichbleibende Licht- und Klimaverhältnisse garantieren eine ganzjährige Ernte. Darüber hinaus verbraucht Growing Underground etwa 70 Prozent weniger Wasser als ein vergleichbarer konventioneller Anbau. Insgesamt beherbergt die Farm zwölf verschiedene Gemüse- und Kräuter-Sorten, darunter Knoblauch, Koriander und Rucola.

New Gardening

In New York baute Gotham Greens, ein Spezialist für Dach-Landwirtschaft, gemeinsam mit der Supermarkt-Kette Whole Foods das erste kommerziell produzierende Dach-Gewächshaus (2.000 Quadratmeter) mit integriertem Supermarkt. New Gardening ist ein Trend von profitorientierten Dachgärten, der sich zunehmend zum Geschäftsmodell entwickelt. Er bietet viel Potenzial für den Lebensmittelhandel, die Gastronomie, städtische Architektur und Unternehmen. Dass Top-Restaurants ihren eigenen Kräuter- und Gemüsegarten betreiben, ist fast schon zu einem Statussymbol geworden. Jetzt folgen auch die Supermärkte.

Aquaponic Farming

In Berlin steht die größte innerstädtische Aquaponic-Farm der Welt. Der von der ECF Farmsystems GmbH geführte Betrieb kombiniert Fischaufzucht und Gemüseanbau. Bei der Produktion von hochwertigem Speisefisch wird das Wasser mit wertvollen Nährstoffen angereichert. Dieses Wasser wird in das Gewächshaus geleitet und versorgt dort die Pflanzen mit natürlichem Dünger. Die Anlage befindet sich in einer alten Malzfabrik im Stadt-teil Berlin-Schöneberg und wurde am 6. März 2015 eröffnet. Die Grundfläche umfasst 1.800 Quadratmeter, wovon etwa 1.000 Quadratmeter das Gewächshaus und 400 Quadratmeter die Aquakultur ausmachen. Pro Jahr sollen rund 30 Tonnen Barsch sowie 30 Tonnen Gemüse und Kräuter produziert werden. Ein ähnliches System hat das Unternehmen UrbanFarmers in Zürich kürzlich in Betrieb genommen.

„Es gibt vielfältige und sehr individuelle Möglichkeiten, den Gemüseanbau auf engem Raum und mit nachhaltigen Zielen zu betreiben. Wir sind gespannt, welche innovativen Projekte in Zukunft entstehen werden“, so IVG-Geschäftsführer Johannes Welsch.

Weitere Informationen: ivg.org

Hauert: Neue Produktreihe Biorga

Ob im Hochbeet auf der Dachterrasse, im Pflanzsack auf dem Balkon, in urbanen Gemeinschaftsgärten, im guten alten Schrebergarten oder ganz klassisch hinter dem Haus – die Deutschen in Stadt und Land haben wieder Spaß daran, Obst, Gemüse und Kräuter selbst anzubauen. Nicht nur weil die eigene Ernte besser schmeckt. Viele Menschen möchten auch erleben und verstehen, wie Nahrungsmittel wachsen und dies auch ihren Kindern zeigen. Immer mehr setzen ohnehin auch der Umwelt zuliebe auf möglichst regional angebautes und daher saisonal verfügbares Gemüse und Obst. Und für alle, deren Jobs immer kopflastiger werden, ist das Gärtnern ein willkommener Ausgleich und eine Möglichkeit, sich zu entspannen. Im wahrsten Sinne des Wortes erdet es die Menschen, wenn sie in ihrer Freizeit draußen wieder ganz elementare Tätigkeiten selber und mit den Händen machen können.

Immer mehr Hobbygärtner setzen dabei auf organische Dünger. Denn schließlich sollen der Salat, die Zucchini und die Johannisbeeren, die sie im eigenen Garten oder Balkon ernten, Bioqualität haben. Aus diesem Grund hat der Schweizer Düngerspezialist Hauert in diesem Jahr seine neue Produktreihe Biorga auf den Markt gebracht. Sie wird aus hochwertigen, pflanzlichen und zum Teil tierischen Rohstoffen sowie Mineralien hergestellt.

Die wertvollen organischen Substanzen ernähren die Mikroorganismen in der Erde und werden von ihnen langsam abgebaut. Dadurch erhalten die Pflanzen über einen langen Zeitraum genau die Nährstoffe, die sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Biorga Produkte enthalten außerdem aus Keimlingen stammende Pflanzenhormone, welche die Widerstandskraft der Gartenpflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge deutlich verbessern.

Unterstützt wird die Einführung der Hauert Biorga Produktreihe durch Werbung in auflagenstarken Print Medien, einen eigenen Internetauftritt sowie eine attraktive Biofibel. Angeboten wird das Biorga Programm unter anderem in einem naturbelassenen Holzdisplay zur Zweitplatzierung.

Weitere Informationen: biorga.de