BHB und GNF veröffentlichen Leitfaden für Verkäufer der DIY-Branche

Was tun bei Blattläusen in den Rosen, Raupen im Buchs und unermüdlich wucherndem Grün in den Ritzen der Terrassenplatten? Müssen hier immer gleich chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen? Antworten gibt die Broschüre „Zierpflanzen und Biologische Vielfalt – Tipps für Verkäuferinnen & Verkäufer“ die der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) gemeinsam mit dem Global Nature Fund (GNF) herausgegeben hat.

PEFC: Nachfrage nach zertifiziertem Tropenholz steigt

Der malaysische Holz-Zertifizierungsrat wollte wissen, wie nachhaltig produziertes und zertifiziertes Tropenholz in Deutschland wahrgenommen wird. Dazu wurden 144 Holzhändler, Fensterbauer, Architekten und öffentliche Beschaffer online befragt.

Demnach erkennen 38 Prozent der Importeure und Händler eine wachsende Nachfrage nach zertifizierten Holzprodukten, gerade auch im Bereich Tropenholz. Gleichzeitig gaben 56 Prozent an, mehr PEFC- als FSC-gelabeltes Holz einzukaufen. Während 24 Prozent erklärten, dass die Nachfrage nach PEFC- Holzprodukten im Vergleich zu anderen Zertifikaten angestiegen ist, schätzen 43 Prozent die PEFC-Nachfrage als stabil ein und 7 Prozent als leicht abnehmend.

Zusätzlich belegt die Umfrage eine gestiegene Wahrnehmung von PEFC als Zertifizierungsstandard in Deutschland. 17 Prozent der befragten Händler beobachten seit 2013 eine deutliche Steigerung des Wiedererkennungswertes des PEFC-Labels und des Marktes für PEFC-zertifiziertes Holz. Weitere 22 Prozent bestätigen einen spürbaren, wenn auch geringen Anstieg des Bewusstseins für PEFC. Der Großteil der Umfrageteilnehmer (33 %) gibt eine gleichbleibende Wahrnehmung an. Lediglich 6 Prozent der Händler verzeichnen eine Abnahme der Wahrnehmung in Deutschland.

PEFC Deutschland wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo hierzulande.

Smartflower: Weltweit erstes All-in-One-Solarsystem

Auf dem UN-Klimagipfel, der noch bis Freitag, den 11. Dezmber 2015 in Paris stattfindet, spielt das Thema der erneuerbaren Energien eine zentrale Rolle. Denn die Verantwortlichen suchen nach Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels. Eine echte Innovation auf diesem Gebiet will jetzt Smartflower gefunden haben. Das Unternehmen präsentiert mit „Smartflower Pop“ das weltweit erste All-in-One-Solarsystem. Premiere feierte es am 17. November unter der Kuppel des Potsdamer Platzes in Berlin. Zudem wurden in Paris 130 dieser Systeme an zentralen Punkten der Konferenz sowie an Schulen installiert.

Das „Smartflower Pop“ will die persönliche Energiewende im eigenen Garten ermöglichen und Solardächer ersetzen. Und so funktioniert das System: Wenn morgens die Sonne aufgeht, entfaltet es sich automatisch. Es richtet seinen 18 qm großen Solarmodulfächer zur Sonne aus und beginnt, Strom zu erzeugen. Dank zweiachsiger Sonnennachführung wandert der Fächer im Laufe des Tages zuverlässig mit der Sonne, sodass eine maximale Energiegewinnung realisiert wird. Am Abend faltet sich der „Smartflower Pop“ vollautomatisch zurück in seine Sicherheitsposition. Das System liefert 4.000 kW/h pro Jahr und deckt damit den durchschnittlichen Strombedarf eines Haushalts.

Der Anschluss und die Inbetriebnahme sind laut des Herstellers „so einfach wie bei einem herkömmlichen Haushaltsgerät“. „Smartflower Pop“ muss lediglich aufgestellt und angeschlossen werden. Danach arbeitet das System vollautomatisch und selbstständig. Auch die Instandhaltung und die Reinigung übernimmt das Gerät selbst, da es sich beim Auseinander- und Zusammenfalten durch kleine Bürsten selbst von Staub, Schmutz oder Schnee befreit. Erhältlich ist „Smartflower Pop“ in acht Farben.

Weitere Informationen: smartflower.com/de

FSC: Präsentiert auf der spoga+gafa seine neue Werbekampagne

Nach wie vor werden Gartenmöbel und -Zubehör oft aus Naturwaldholz gefertigt, das ohne Rücksicht auf Umwelt oder die heimische Bevölkerung geschlagen wurde, so der FSC Deutschland. Um darüber zu informieren, präsentiert sich die Organisation auf der spoga+gafa, die aktuell in Köln über die Bühne geht.  

Der FSC Deutschland setzt sich zum einen für eine heimische nachhaltige Waldwirtschaft ein und ist zum anderen Partner in der europäischen Koalition für nachhaltiges Tropenholz. Das FSC-Zeichen auf den Möbeln soll gewährleisten, dass das Holz aus zertifizierten, verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt. Aber nicht nur Sessel, Tische und Co. können ein solches Siegel erhalten, auch Grillkohle und -anzünder oder Werkzeugstiele. In Köln stellt die Organisation ihre Ziele vor – und zeigt zudem zum ersten Mal auf einer großen Messe seine neue Werbekampagne „Wälder für immer für alle“.

„Nach einem langen internationalen Entwicklungsprozess haben wir eine neue Marke entwickelt, die dem Verbraucher klar kommuniziert, wofür der FSC steht – für umweltverträgliche, sozialgerechte und wirtschaftlich solide Waldwirtschaft. Wir freuen uns, auf der spoga+gafa erstmals diese Marke im großen Stil vorstellen und zertifizierte Unternehmen über ihre vielfältigen Anwendungen informieren zu können“, so Ulrich Malessa, Leiter der Marktentwicklung.

Weitere Informationen: fsc-deutschland.de

Serralunga: „Green Pills“-Installation auf der Expo 2015

„Die Welt ernähren, Energie fürs Leben“ lautet das Motto der Weltausstellung „Expo Milano 2015“, die noch bis Oktober in der italienischen Metropole stattfindet. Die Länder der Welt demonstrieren dort ihre Ideen rund um die Schlagworte Nahrung, Energie, Globus und Leben.

Um diese Themen auch Kindern näherzubringen, haben die Veranstalter gemeinsam mit der Organisation Reggio Children und dem Designstudio ZPZ Partners den „Children’s Park“ für Vier-bis Zehnjährige kreiert. In acht offenen Pavillons lernen die Kids dort auf spielerische Weise, was Nachhaltigkeit und Umweltschutz bedeutet.

Eine der Installationen heißt „Drop by Drop“, in der die Kleinen bei einem besonderen Teamspiel mitmachen können. Von der Decke fallende Wassertropfen werden in kleinen Tassen gesammelt und dann in eine besondere Schüssel geschüttet. Ist diese gefüllt, verwandelt sich das Wasser in Regen und verteilt sich auf die Pflanzen, die als vertikaler Garten die Seitenwände der Installation bilden.

Die Wand-Optik entsteht durch die „Green Pills“ von Serralunga. Dabei handelt es sich um eine Art modulare grüne Trennwand aus Blumenkästen, die an einem Rohr hängen, das sowohl zur Bewässerung als auch als Träger dient. Die Blumenkästen können in jede beliebige Richtung zeigen und eignen sich sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich.