Hauert: Neue Produktreihe Biorga

Ob im Hochbeet auf der Dachterrasse, im Pflanzsack auf dem Balkon, in urbanen Gemeinschaftsgärten, im guten alten Schrebergarten oder ganz klassisch hinter dem Haus – die Deutschen in Stadt und Land haben wieder Spaß daran, Obst, Gemüse und Kräuter selbst anzubauen. Nicht nur weil die eigene Ernte besser schmeckt. Viele Menschen möchten auch erleben und verstehen, wie Nahrungsmittel wachsen und dies auch ihren Kindern zeigen. Immer mehr setzen ohnehin auch der Umwelt zuliebe auf möglichst regional angebautes und daher saisonal verfügbares Gemüse und Obst. Und für alle, deren Jobs immer kopflastiger werden, ist das Gärtnern ein willkommener Ausgleich und eine Möglichkeit, sich zu entspannen. Im wahrsten Sinne des Wortes erdet es die Menschen, wenn sie in ihrer Freizeit draußen wieder ganz elementare Tätigkeiten selber und mit den Händen machen können.

Immer mehr Hobbygärtner setzen dabei auf organische Dünger. Denn schließlich sollen der Salat, die Zucchini und die Johannisbeeren, die sie im eigenen Garten oder Balkon ernten, Bioqualität haben. Aus diesem Grund hat der Schweizer Düngerspezialist Hauert in diesem Jahr seine neue Produktreihe Biorga auf den Markt gebracht. Sie wird aus hochwertigen, pflanzlichen und zum Teil tierischen Rohstoffen sowie Mineralien hergestellt.

Die wertvollen organischen Substanzen ernähren die Mikroorganismen in der Erde und werden von ihnen langsam abgebaut. Dadurch erhalten die Pflanzen über einen langen Zeitraum genau die Nährstoffe, die sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Biorga Produkte enthalten außerdem aus Keimlingen stammende Pflanzenhormone, welche die Widerstandskraft der Gartenpflanzen gegen Krankheiten und Schädlinge deutlich verbessern.

Unterstützt wird die Einführung der Hauert Biorga Produktreihe durch Werbung in auflagenstarken Print Medien, einen eigenen Internetauftritt sowie eine attraktive Biofibel. Angeboten wird das Biorga Programm unter anderem in einem naturbelassenen Holzdisplay zur Zweitplatzierung.

Weitere Informationen: biorga.de

3 Fragen an: Sonja Dümmen (Dümmen Group)

Die Dümmen Group wird in Kürze, als erster Hersteller von Weihnachtssternen weltweit, mit dem begehrten Fairtrade-Siegel zertifiziert. Das Unternehmen will damit seine Nachhaltigkeitsstrategie ausbauen. Zukünftig liefern die Rheinberger fair gehandelte Weihnachtssterne der Marke Red Fox an internationale Topfpflanzen-Produzenten. Sonja Dümmen ist Marketingleiterin der Dümmen GmbH und Fairtrade-Projektleiterin.

Frau Dümmen, was sind die Beweggründe der Dümmen Group, Weihnachtssterne aus Ihrer Farm RED FOX Ethiopia bald als Fairtrade-Produkt anzubieten?
Dümmen: Das Fairtrade-Siegel macht für uns sichtbar, wie wir arbeiten und was wir vertreten. Es dokumentiert kontrollierte Arbeitsbedingungen und bewussten Umgang mit Pflanzenschutz und Umwelt. Aber was am wichtigsten ist: Es unterstützt die Leute vor Ort in Äthiopien. Über Fairtrade haben wir die Möglichkeit, zehn Prozent des Umsatzes direkt vor Ort im Sinne der Menschen zu investieren. Der Verbraucher, der hier in Europa bewusst einkauft, unterstützt das mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten.

Wie darf man sich einen solchen Zertifizierungsprozess vorstellen? Was sind die Herausforderungen?
Dümmen: Alle Partner in der Kette müssen zertifiziert werden. Es beginnt mit dem Mutterpflanzenbetrieb in Äthiopien, der durch eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft geprüft wird. Aber auch weitere Glieder in der Kette wie der Produktionsstandort in Rheinberg und die Produzenten in Europa, die den Weihnachtssternsteckling großziehen, müssen zertifiziert sein. Da wir die Produktionskette von der Züchtung bis zur fertigen Jungpflanze zentral in einer Hand haben, ist das durchaus machbar. Wir müssen nur Transparenz für Dritte schaffen, was natürlich auch immer administrativen Aufwand mit sich zieht.

Wo sehen Sie ganz konkret die Vorteile für Handel, Gärtnereien und last but not least für die Kunden?
Dümmen: Für den Handel bestehen die Vorteile ganz klar in der Transparenz in der Lieferkette. Er kann Fairtrade-Produkte jederzeit zum Ursprung zurückverfolgen und sich darauf verlassen, dass kontrollierte und zuverlässige Lieferanten hinter dem Produkt stehen. Der Verbraucher kann bewusst kaufen und den Menschen in Afrika helfen, indem er Fairtrade kauft. Auch hier ist Transparenz wichtig. Er sieht wo der Steckling herkommt, aber auch wer in Deutschland oder Europa das Produkt fertig produziert hat. Zudem wird er über die Vorteile für unsere Partnerbetriebe informiert: Die zehn Prozent des Stecklingsertrags werden vor Ort im Ursprungsland eigenständig von den Mitarbeitern für soziale Zwecke verwaltet. Die kontrollierten Produktionsbedingungen schaffen Transparenz und gewährleisten den fairen Prozess.

Weitere Informationen: dummengroup.com

Reclaimed – Altes Holz für neue Möbel

Die Outdoor-Möbel aus der Kollektion „reclaimed – living in harmony with nature“ des deutschen Unternehmens RS Interior GmbH sind handgemachte Unikate für deren Herstellung kein einziger Baum gefällt werden muss.

Alle Möbel aus dieser Serie – zu der Sessel, Stühle, Clubsessel, Tische und Barhocker sowie Loungemöbel gehören – sind bis auf die Kissen echte „up-cycling-Produkte“, die sich an dem Konzept „cradle-to-cradle®“ orientieren. Dieses Konzept der zyklischen Ressourcennutzung beinhaltet eine Produktionsweise, die am Erhalt geschöpfter Werte ausgerichtet ist. Die Möbel werden aus ca. 60 bis 100 Jahre altem Pinien- und Ulmenholz hergestellt, das aus alten Türen, Dachsparren, Dielen, Fenstern und anderem Bauholz stammt.

Nach Reinigung, Sortierung und Aufbereitung können die Balken und Bretter dann zu einem Möbelstück verarbeitet werden. Jedes Bauholzteil fällt in Farbe, Oberfläche und Gebrauchsspur etwas anders aus. Dies ergibt im Zusammenspiel die typische, unverwechselbare Patina der Möbelkollektion. Die Verbindungen der einzelnen Möbelteile werden – dort wo es realisierbar ist – mit Dübeln und Zapfen hergestellt. Wo dies nicht möglich ist, werden die Teile mit Edelstahlschrauben dauerhaft fest verschraubt. Die Oberfläche der Outdoormöbel wird mit einem Spezialöl der Firma osmo® vorbehandelt. Dieses wird nach strengen EU-Richtlinien gefertigt und schützt die Möbel vor dem Eindringen von Feuchtigkeit. Außerdem verhindert es den Befall durch Insekten und Schimmel.

Die Kollektion „reclaimed – living in harmony with nature“ wurde bereits auf der internationalen Gartenmesse spoga+gafa 2014 in Köln vorgestellt.

Weitere Informationen: reclaimed.de

3 Fragen an: Wolfgang Groß (Charta „Zukunft Stadt und Grün“)

Mehr Lebensqualität durch urbanes Grün – dafür setzt sich ein breites, branchenübergreifendes Bündnis aus Verbänden, Stiftungen und Unternehmen in einer gemeinsamen Charta ein. Initiatoren der Charta „Zukunft Stadt und Grün“ sind der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) und die Stiftung DIE GRÜNE STADT. Seit der Veröffentlichung im Januar 2014 in der Bundespressekonferenz in Berlin und der anschließenden Präsentation im Umweltministerium mit Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks sind weitere exponierte Unterzeichner dazugekommen. Wolfgang Groß ist Referent für Landschaft und Umwelt im BGL und Vorstandsmitglied der Stiftung DIE GRÜNE STADT.

Herr Groß, was sind die zentralen Forderungen der Charta und an wen richten sich diese?
Groß: Wir haben in der Charta „Zukunft Stadt und Grün“ acht Wirkungs- und Handlungsfelder identifiziert, um die positiven Effekte urbanen Grüns stärker erkennbar und nutzbar zu machen: Dies sind: Abmilderung der Folgen des Klimawandels, Förderung der Gesundheit, Sicherung sozialer Funktionen, Steigerung der Standortqualität, Schutz des Bodens, des Wassers und der Luft, Erhalt des Artenreichtums, Förderung von bau- und vegetationstechnischer Forschung und Schaffung gesetzlicher und fiskalischer Anreize. Zu jedem Handlungsfeld haben wir zudem Forderungen aufgestellt, beispielsweise die Feinstaubbelastung in den Städten auch durch das Potenzial von Vegetation zu reduzieren, die Potenziale der Grün- und Freiräume für Spiel, Sport und Bewegung konsequenter zu erschließen, die Bedürfnisse der Menschen nach attraktiv gestalteten, sicheren und vielseitig nutzbaren öffentlichen Grünflächen ernst zu nehmen, Grünflächen zu einem zusammenhängenden Freiflächensystem zu vernetzen, den Flächenverbrauch im Außenbereich für Siedlungs- und gewerbliche Zwecke durch konsequente Innenentwicklung zu reduzieren, die Biodiversität in unseren Städten zu schützen und zu vergrößern oder fiskalische Anreize für die Neuanlage und den Erhalt bzw. die Pflege von gewerblichen und privaten Grünflächen auszubauen. Mit diesen Forderungen wenden wir uns an alle relevanten Akteure in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Wer kann die Charta bei Interesse unterzeichnen?
Groß: Wir sehen die Charta als einen offenen Prozess an und laden weitere Interessenten ein, sie zu unterstützen und zu unterzeichnen. Dies können Institutionen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ebenso sein wie Privatpersonen.

Was tun der BGL und die Stiftung DIE GRÜNE STADT – neben dem Sammeln von Unterschriften – noch, um die Charta Ziele zu erreichen?
Groß: Wir stehen in engem Kontakt mit den Unterzeichnern und wollen im Laufe des nächsten Jahres auch gezielt praktische Projekte initiieren, in denen sich ein oder mehrere Unterzeichner inhaltlich engagieren und einen Eigenbeitrag leisten wollen. Auch werden wir das Netzwerk ausbauen, Tagungen und Veranstaltungen zu den Themen der Charta organisieren und sämtliche Informationen rund um die Charta den Unterstützern und Interessierten zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen: zukunftstadtundgruen.de

COMPO Bio Langzeit-Dünger mit Schafwolle

Wenn es um das Thema Düngen geht, legen immer mehr Gartenbesitzer besonders großen Wert auf Bio-Produkte. Auf der diesjährigen Gartenmesse spoga+gafa stellte Compo seinen neuen Bio Langzeit-Dünger mit Schafwolle vor, der den Wunsch einer breiten Bevölkerungsgruppe nach ökologischen Produkten entsprechen soll.

Die neue Bio Langzeit-Dünger bestehen zu 50 Prozent aus Schafwolle, die in einem aufwendigen Verarbeitungsprozess mit anderen organischen Inhaltsstoffen zu Dünger-Pellets verpresst wird. So entsteht ein 100 Prozent natürlicher Dünger mit einer Sofort- und fünf Monaten Langzeitwirkung. Mit nur einer Düngung seien die Pflanzen für die gesamte Saison optimal versorgt, versichert der Hersteller. Neben der lang anhaltenden Nährstoffversorgung gewährleiste die immense Wasserspeicherkapazität der Bio-Dünger einen kräftigen Pflanzenwuchs und eine reiche Ernte. Die Dünger-Pellets könnten mehr als ihr Eigengewicht an Wasser aufnehmen. Durch die mit der Bewässerung verbundene Quellwirkung würde der Boden aufgelockert und die Humusbildung gefördert. Neben einem Universaldünger für alle Gartenpflanzen umfasst das Compo Sortiment spezielle Rezepturen für Tomaten, Beeren, Rhododendren, Koniferen und für Rosen.

Compo will den Fachhandel zukünftig bei der Gestaltung aufmerksamkeitsstarker Bio-Zweitplatzierungen mit einem modularen POS Konzept unterstützen, das für alle Flächen eine attraktive Platzierungslösung bietet. Darüber hinaus soll die Einführung des neuen Bio-Sortiments durch umfassende cross-mediale Werbeaktivitäten begleitet werden. Dabei liegt der Fokus auf einer großen TV-Kampagne. Zusätzliche Reichweite soll eine verstärkte Online-Präsenz in ausgewählten Umfeldern garantieren. Abgerundet werden soll die Verkaufsoffensive durch eine blickfangstarke Print-Werbung in Garten- und Landtiteln.

Weitere Informationen: compo-hobby.de