Garten Schlüter: Sieger bei der Stiftung Warentest

Der Onlineversand von Pflanzen nimmt immer weiter zu. Doch wie gut ist die Paketware eigentlich? Dieser Frage ist die Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 4/2015 nachgegangen. Sie überprüfte acht Pflanzen­versender mit breiter Produktpalette – darunter Bakker, Gärtner Pötschke, Otto, Pflanzmich und Schlüter – sowie zum Vergleich Gartencenter der Baumarkt­ketten Bauhaus, Hornbach und Obi. Im Fokus standen die Qualität der Zier- und Nutzpflanzen, die Verfügbarkeit gewünschter Sorten und die Zweckmäßigkeit der Verpackung.

Dafür kauften Test­kunden im vergangenen Früh­jahr insgesamt rund 2.500 Pflanzen. Die Auswahl reichte von Dahlien über Rosen bis zu Johannis­beersträuchern. Gartenbauexperten hegten und pflegten die Gewächse und beob­achteten ihre Entwicklung. Das Ergebnis war durch­wachsen, so die Stiftung Warentest. Denn die Qualität der Ware ließ mitunter zu wünschen übrig. Doch bei optimaler Pflege blühten viele Pflänz­chen auf. Allerdings nicht alle und nicht immer in der gewünschten Farbe. Am Ende lauten die Urteile acht Mal „gut“, zwei Mal „befriedigend“ und einmal „ausreichend“.

Auf den ersten Platz mit der Note 1,8 schaffte es Garten Schlüter. Das Unternehmen überzeugte unter anderem durch sein breitgefächertes Angebot. „Die Zierpflanzen des Testsiegers waren insgesamt sogar von besserer Qualität als die aus den Baumärkten”, so die Stiftung Warentest, die es zudem als besonderes Plus honorierte, dass Garten Schlüter einen Teil der Waren selbst kultiviert. „Wir freuen uns sehr über das hervorragende Testergebnis“, so Geschäftsführer Marcus Lehmann. „Selbstverständlich werden wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen, sondern wollen unsere hohe Qualität halten und unseren Service noch weiter ausbauen.“

Zwei Emsa Produkte erhalten Plus X Award Gütesiegel

In diesem Jahr erhalten gleich zwei Emsa Produkte das Plus X Award Gütesiegel: der Casa Mesh Geländertopf in den Kategorien Innovation, High Quality, Design und Funktionalität und der Smart Folienschneider für Design und Bedienkomfort. Zudem verleiht die internationale Fachjury beiden Produkten das Gütesiegel „Bestes Produkt des Jahres 2015 / 2016“.

Der Plus X Award ist heute der weltweit größte Innovationspreis für Produkte aus den Bereichen Technologie, Sport und Lifestyle und zeichnet Hersteller für den Qualitätsvorsprung ihrer Produkte aus. Die Gütesiegel werden in sieben verschiedenen Kategorien vergeben – Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort, Funktionalität, Ergonomie und Ökologie.

Der Casa Mesh Geländertopf zeichnet sich durch seine moderne Flechtoptik aus. Außerdem ist er mit der Emsa Langzeit-Bewässerungstechnik ausgestattet. Einfach per Fixierschraube ans Geländer montiert, sorgt sein extra großes Volumen dafür, dass Balkonpflanzen gut wachsen können. Er ist in drei Farben erhältlich: Granit, Weiß und Mokka.

Der Smart Folienschneider ist eine einfache und kompakte Möglichkeit, Folien zum Frischhalten von Speisen mit exaktem Schnitt abzutrennen. Er ist für Alu- und für Frischhaltefolie geeignet. Der Schnitt erfolgt oberhalb der Führungsschiene, sodass die Folien nach dem Abtrennen am Halter haften und so gut zu entnehmen sind – zerknitterte Folien gehören damit der Vergangenheit an.

Emsa ist Aussteller auf der internationalen Gartenmesse spoga+gafa 2015.

Weitere Informationen: emsa.com sowie plusxaward.de

Bloomy Days: Der Schnittblumen-Versand erobert den Markt

Frische, ungebundene Schnittblumen per Online-Abo zu den Kunden bringen – so lautet das Erfolgsrezept von Bloomy Days. Hinter dem 2012 gegründeten Startup steht Franziska von Hardenberg. „Der Ansatz, saisonale und vasenfertige Schnittblumen im Abonnement nach Hause zu liefern, die dabei mindestens drei Tage frischer als Blumen aus dem Laden um die Ecke sind, war völlig neu“, erklärt die damals 27-Jährige ihr Konzept. Zwar gab es zu diesem Zeitpunkt Services, die das Zustellen von gebundenen Sträußen in der Ferne ermöglichen, doch der Lieferant ist dabei immer der Laden vor Ort. „Die Einzelhändler erhalten ihre Ware einmal wöchentlich und können weder in Auswahl noch in Qualität große Sprünge machen, da sie nur einige dutzend Sträuße verkaufen“, so von Hardenberg.

Daher entschloss sich die ehemalige Rocket-Internet-Mitarbeiterin, ihr E-Commerce-Wissen mit ihrer Liebe zu Blumen zu kombinieren und entwickelte die Geschäftsidee von Bloomy Days. Schnell überzeugte sie damit Investoren. So sammelte die junge Marke über ein Crowdfunding-Portal in nur 93 Minuten 100.000 Euro. In den ersten drei Jahren verbuchte das Unternehmen mit Sitz in Berlin ein 2.000-prozentiges Wachstum und versendete 2,5 Mio. Schnittblumen.

Der Kunde kann zwischen individuellen Abo-Optionen und saisonalen Geschenkideen wählen. Allein zum Muttertag 2015 verdreifachten sich die Bestellungen im Vergleich zum Valentinstag 2015 – mehr als 3.000 Bouquets wurden zu diesem Anlass verschickt. Jeder vasenfertigen Blumen-Sendung liegen Karten mit Fakten zu Pflege, Handhabung und Besonderheiten der jeweiligen Sorte bei. Einmal pro Woche sucht Franziska von Hardenberg zudem die „Bloomen der Woche“ aus. Die Kunden bekommen ein von ihr persönlich zusammengestelltes Bouquet.

80 Prozent der Kunden lassen sich bei der Lieferung überraschen. Die restlichen 20 Prozent legen die gewünschte Stiellänge fest oder klicken sich zwei Tage vor Lieferung online durch die Auswahl auf bloomydays.com und entscheiden sich für das gewünschte Bouquet. Die Blumen werden dabei auf den Auktionen in Holland gekauft und ohne Zwischenhändler direkt nach Berlin transportiert, wo sie geputzt und vasenfertig zusammengestellt werden. In speziellen Kartonagen werden sie noch am selben Tag innerhalb Deutschlands und Österreichs versendet und sind am nächsten Tag beim Kunden.

Inzwischen beschäftigt Franziska von Hardenberg 35 Mitarbeiter, mit denen sie das Tagesgeschäft steuert. Seit 2014 gibt es mit Christian Kieb einen zweiten Geschäftsführer. Aufgrund des großen Erfolgs sind die Tage vorbei, in denen sie selbst jedes Bouquet zusammenstellte. Heute passiert dies in einem 500 qm großen Lager, in dem fünf Mal in der Woche ihr bis zu 100 Personen starkes Team die Blumen verpackt.

Damit die Erfolgsstory weitergeht, sammelte die Gründerin im Frühjahr 2015 weitere 2,2 Mio. Euro Investorengelder ein. „Wir sind stolz, weitere großartige Partner gewonnen zu haben, die an unseren Erfolg glauben und gemeinsam mit uns neue Märkte erobern wollen. Aktuell im Blick hat sie dabei die Schweiz sowie weitere Nachbarländer. „In absehbarer Zeit wollen wir zu den größten Blumenversendern weltweit zählen.“

Den ganzen September lang: Anthurien für den guten Zweck

Nach einem erfolgreichen Start in den Niederlanden im vergangenen Jahr, wird es in diesem September auch bei uns einen ganzen Monat lang eine spezielle Herzaktion mit Anthurien geben, die am Weltherztag – dem 29. September 2015 – ihren Abschluss findet. Die beliebten Zimmerpflanzen sind in dieser Zeit im Handel nicht nur an ihren auffälligen Blüten, sondern auch an einem herzförmigen Sticker mit der Frage „Für wen schlägt Ihr Herz?“ zu erkennen.

Mit der Aktion möchten die niederländischen Anthuriengärtner die Arbeit der Deutschen Herzstiftung finanziell unterstützen. Je mehr Anthurien im Herzmonat September verkauft werden, desto höher wird der Betrag sein, der der Herzstiftung zugutekommt. Als Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Krankheiten engagiert sich der gemeinnützige Verein für die Aufklärung der Bevölkerung über Vorbeugung und Behandlung von Herzkrankheiten und fördert die Herz-Kreislaufforschung.

Die Kooperation der Anthuriengärtner mit der Deutschen Herzstiftung ist auf drei Jahre angelegt. Martin Vestweber, Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung: „Wir freuen uns über den sympathischen Vorschlag der niederländischen Gärtner und hoffen, dass wir auf diese Art und Weise unsere Hauptaufgabe, Patienten unabhängig und umfassend über Herzkrankheiten aufzuklären, noch breiter in die Öffentlichkeit tragen können. Damit können wir Leben retten.“

Zum Erfolg der Herzaktion tragen natürlich nicht nur die Anthuriengärtner, sondern auch ihre hiesigen Vermarkter – Gartencenter, Supermärkte, Baumärkte, etc. – und vor allem die Käufer bei.

Weitere Informationen: herzstiftung.de und anthuriuminfo.com/de/de/

Fiskars KitchenGardenTM – der kleine Kräutergarten für die Küche

KitchenGardenTM wurde entwickelt, um gekaufte Kräuter im Topf in der Wohnung optimal aufbewahren zu können. Das Produkt mit integrierter LED-Beleuchtungseinheit halte sie länger frisch und sorge dafür, dass sie unter perfekten Wachstumsbedingungen weiter gedeihen, so der Hersteller Fiskars.

Um stets frische Kräuter griffbereit zu haben, werden diese nach dem Kauf einfach in die Bewässerungsschale des KitchenGarden gestellt. Sie bietet Platz für insgesamt vier Kräutertöpfe, für zwei mit jeweils zwölf Zentimeter Durchmesser sowie für zwei mit neun Zentimeter Durchmesser.

Kleine Töpfe können in die zwei orangefarbenen Kräuterträger mit Bewässerungsvlies gesetzt werden. Sie halten die Kräutertöpfe in einer aufrechten Position. Das Bewässerungsvlies sorgt für eine kontinuierliche Versorgung der Pflanzen mit Wasser. Anschließend wird die Bewässerungsschale mit Wasser gefüllt, die LED-Beleuchtung eingeschaltet und die Kräuter werden mit der schützenden Kunststoffhaube abgedeckt. So sollen sie unter optimalen Feuchtigkeits- und Lichtbedingungen wachsen. Zwar wurde KitchenGarden hauptsächlich für die Pflege von gekauften Kräutern konzipiert, das Anziehen von Basilikum, Schnittlauch und Co. soll darin aber auch möglich sein.

KitchenGarden ist in einer Basis- und einer Premiumversion erhältlich. Die Basisversion enthält eine Beleuchtungseinheit mit fünf LEDs, die weißes Licht ausstrahlt. Die LED-Beleuchtung der Premiumversion strahlt in sechs verschiedenen Farben; ihr Farbspektrum reicht von Violett über Gelb und Rot bis hin zu Weiß. Fiskars: „Rotes Licht stimuliert das frühe, vegetative Pflanzenwachstum. Dadurch wachsen Kräuter in die Höhe. Blaues Licht fördert eine höhere Blattdichte und lässt Kräuter in die Breite wachsen.“ Außerdem gehört zur Premiumversion eine Fernbedienung, mit der nicht nur die Lichtfarbe und die Lichtintensität eingestellt werden können, sondern auch ein für das Pflanzenwachstum optimaler Tag-Nacht-Zyklus bei der Beleuchtung.

KitchenGarden ist nach Herstellerangaben widerstandsfähig und einfach zu reinigen. Die Bewässerungsschale sowie die Kräuterhalter seien spülmaschinengeeignet, und die Kunststoffkuppel ließe sich leicht von Hand spülen. 2014 wurde das Produkt mit dem Red Dot Design Award in der Kategorie „Product Design“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen: fiskars.com