3 Fragen an: Kurt Hauser (renner print media)

Die österreichische Druckerei Renner GmbH ist spezialisiert auf Marketing-Produkte für den Pflanzenverkauf. Sie produzieren Etiketten, Sortenschilder, Verpackungen und Werbemittel aller Art und in 16 verschiedenen Sprachen. Das erfordert ein buntes Team an Spezialisten. Die Mitarbeiter sind Werbedesigner, Fotografen und Drucker. Kurt Hauser ist Geschäftsführer des Unternehmens.

Herr Hauser, auf Ihrer Website flowerprint.at können Ihre Kunden, die aus den unterschiedlichsten Ländern kommen, ihre Pflanzen- und Produktbeschilderungen nach vorgegebenen Layouts oder ganz individuell entwickeln. Können Sie kurz erklären, wie das funktioniert?
Hauser: Das Beschilderungssystem in Flowerprint verknüpft ein umfangreiches botanisches Bildarchiv, eine Pflanzenbeschreibungsdatenbank, wie gesagt in 16 Sprachen, und einen Layoutassistenten als Online-Service. Der Kunde kann aus mehreren bereitgestellten Sortenschild-Layouts wählen oder sein eigenes Firmenlayout umsetzen lassen. Mit wenigen Klicks erstellt man nun die sortenspezifische Beschilderung und wir drucken diese Schilder auf wasser- und reißfestem Kunststoff, die innerhalb von zwei, drei Tagen geliefert werden. Der Kunde hat dadurch sowohl keine Investitionskosten in Software, Drucker, etc. und auch keine laufenden Kosten wie Mietgebühren für das System o.ä.

Daneben bietet Flowerprint diverse Werbemittel für Gartencenter, wie diverse Displays, Aufsteller und Banner oder Direct-Mailing-Postkarten für die auch die gesamte Adressierung und Postvorbereitung übernommen werden.

2016 gibt es einige Neuerungen auf der Website flowerprint.at. Welche sind das?
Hauser: Insbesondere die Kollektionsfunktion wird unsere Kunden begeistern. Endlich ist es möglich, die selbst bearbeiteten Schilder in individuellen Kollektionen zu speichern und zu verwalten. Unter Kollektionen verstehen wir Gruppen von Schildern, die z.B. nach saisonalen oder sortimentsabhängigen Kriterien abgelegt und jederzeit wieder abgerufen und nachbestellt werden können.

Darin inkludiert ist auch das Bildaufnahme-Tool, welches die Aufnahme eigener Bilder in die Beschilderung ermöglicht und so Flowerprint zum komplett individuellen Beschilderungsassistenten macht. Und das, das möchte ich nochmals erwähnen, ohne Registrierungsgebühren und ohne laufende Kosten.

Neu in diesem Jahr ist auch Ihre App „Labelmanager“. Welche Vorteile bietet diese App Ihren Kunden?
Hauser: Als Etikettenproduzent und POS-Dienstleister im Pflanzenbereich sind wir natürlich immer bestrebt, unsere Dienstleistung weiter zu verbessern. Daher investieren wir sehr viel in hilfreiche und praktische Online-Services.

Mit der Online App „Labelmanager“ unterstützen wir unsere Kunden bei den täglichen Abläufen rund um Etikettenbestellungen. Die App gibt kundenspezifischen Einblick in die bestehenden Etiketten-Druckdaten, ermöglicht Online-Bestellungen und die übersichtliche Auftragsnachverfolgung.

Der „Labelmanager“ revolutioniert den Prozess der Druckfreigabe. Man kann überall und jederzeit auf die aktuellen Daten zugreifen. Besonders bei großen Sortimenten gelingt es optimal, die Übersicht zu behalten. Korrekturen sind durch eine zentrale Protokollierung stets nachvollziehbar. Das führt zu einer klaren und fehlerfreien Auftragsabwicklung.

Übrigens, der „Labelmanager“ steht für unsere Etikettenkunden kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen: renner-print.at und flowerprint.at

Neue Weber Erlebniswelten in Kassel und Gründau-Lieblos

Im März 2016 eröffnen zwei Weber Partner in Kassel und Gründau-Lieblos eigene Weber Original Stores. Ihr Vorbild: Der weltweit erste Weber Original Store in Berlin-Mitte. Grillfans können zukünftig in beiden Stores auf jeweils rund 600 Quadratmetern das gesamte Grillsortiment sowie alle Zubehörteile hautnah und in Aktion erleben. „Mit unserem Weber Original Store in Berlin wollten wir ein einzigartiges Shop-Konzept entwickeln. Das positive Feedback des Handels zeigt uns, dass wir unser Ziel erreicht haben“, sagt Frank Miedaner, Geschäftsführer Weber-Stephen Deutschland GmbH. „Aktuell ist für 2016 konkret noch ein weiterer Weber Original Store in Deutschland und Österreich in Planung.“

Mit dem Berliner Store hat Weber eine 360-Grad-Erlebniswelt geschaffen, die nicht nur bei den Verbrauchern gut ankommt, sondern auch bei den Händlern. Daher ermöglicht das Unternehmen bestehenden und zukünftigen Händlern nun, das Konzept ab 2016 als Entwicklungspartner für eigene Stores umzusetzen. In den neuen Stores können sich Grillfans ab März auf das komplette Weber Produktsortiment und die aktuelle Produkthighlights wie die Brikettinnovationen und den Gasgrill Spirit® E-330 Premium GBS freuen. Neben dem Zubehör gehören dazu natürlich auch alle bewährten Holzkohle-, Gas-und Elektrogrills von Weber. In einem mehr als elf Meter langen Merchandise-Regal finden Grillfans zudem alle Zubehörteile auf einen Blick.

Wie im Weber Original Store in Berlin wird auch in den neuen Stores die Inszenierung des Gourmet BBQ Systems ein besonderes Highlight sein: Hierfür gibt es ein spezielles GBS Shop-Modul mit allen Einsätzen des Systemrosts – so sehen Grillfans auf einen Blick die unendliche Vielfalt, die das Gourmet BBQ System bietet. Auf Touchscreen-Bildschirmen wird anhand der eigens für Weber programmierten Handels-App erklärt, wie sie die verschiedenen Einsätze nutzen können und was sich darauf zubereiten lässt – Rezepttipps und weitere Informationen rund um die Grillwelt inklusive. Denn Besucher können dank des Digital Signage-Konzeptes, das im Store integriert wurde, das gesamte Grill-und Zubehörsortiment auch digital entdecken und erleben. Zudem erhalten sie über die App praktische Tipps rund um die Produkte sowie viele Rezeptanregungen für ganzjährigen Grillgenuss. Der Erlebnisfaktor steht dabei im Vordergrund.

Weitere Informationen: weber.com

GARDENA Weihnachstaktion 2015: Rasenmähen können Sie sich schenken

Mit einer interessanten Aktion stellt GARDENA seine vollautomatischen Mähroboter auch in der Weihnachtszeit in den Fokus der Verbraucher. „Rasenmähen können Sie sich schenken“ – so lautet das diesjährige Motto.

Das neue Display im Weihnachtsbaum-Design soll am POS die GARDENA Mähroboter aufmerksamkeitsstark in Szene setzen und so Kaufanreize schaffen. Mit der Weihnachtsaktion bietet GARDENA aber nicht nur dem Handel die Möglichkeit, außerhalb der Mähsaison, mit dem Mähroboter den Umsatz anzukurbeln. Endkunden machen sich mit dem Gartenhelfer das wohl größte Geschenk – jede Menge mehr Freizeit im Sommer. Und wer Glück hat, bekommt den Mähroboter sogar gratis: Denn jeder 10. Käufer, der im Aktionszeitraum (15. Oktober bis 31. Dezember 2015) einen GARDENA Mähroboter erwirbt und bis zum 15. Januar 2016 online registriert, bekommt den Kaufpreis zurück.

Weitere Informationen: gardena.de/weihnachten

Den ganzen September lang: Anthurien für den guten Zweck

Nach einem erfolgreichen Start in den Niederlanden im vergangenen Jahr, wird es in diesem September auch bei uns einen ganzen Monat lang eine spezielle Herzaktion mit Anthurien geben, die am Weltherztag – dem 29. September 2015 – ihren Abschluss findet. Die beliebten Zimmerpflanzen sind in dieser Zeit im Handel nicht nur an ihren auffälligen Blüten, sondern auch an einem herzförmigen Sticker mit der Frage „Für wen schlägt Ihr Herz?“ zu erkennen.

Mit der Aktion möchten die niederländischen Anthuriengärtner die Arbeit der Deutschen Herzstiftung finanziell unterstützen. Je mehr Anthurien im Herzmonat September verkauft werden, desto höher wird der Betrag sein, der der Herzstiftung zugutekommt. Als Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Krankheiten engagiert sich der gemeinnützige Verein für die Aufklärung der Bevölkerung über Vorbeugung und Behandlung von Herzkrankheiten und fördert die Herz-Kreislaufforschung.

Die Kooperation der Anthuriengärtner mit der Deutschen Herzstiftung ist auf drei Jahre angelegt. Martin Vestweber, Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung: „Wir freuen uns über den sympathischen Vorschlag der niederländischen Gärtner und hoffen, dass wir auf diese Art und Weise unsere Hauptaufgabe, Patienten unabhängig und umfassend über Herzkrankheiten aufzuklären, noch breiter in die Öffentlichkeit tragen können. Damit können wir Leben retten.“

Zum Erfolg der Herzaktion tragen natürlich nicht nur die Anthuriengärtner, sondern auch ihre hiesigen Vermarkter – Gartencenter, Supermärkte, Baumärkte, etc. – und vor allem die Käufer bei.

Weitere Informationen: herzstiftung.de und anthuriuminfo.com/de/de/

Technologien am PoS: Deutsche noch skeptisch

Die Digitalisierung in der Handelslandschaft ist mittlerweile am Point of Sale angekommen. Dank innovativer Technologien können Händler immer neue Services anbieten, die – theoretisch – sowohl für Kunden als auch für Anbieter einen Mehrwert schaffen.

So bietet der Drogeriemarkt dm bereits seit zwei Jahren den E-Bon an. Wer eine Payback-Karte besitzt, kann sich für das E-Bon-System anmelden und erhält nach Vorzeigen der Payback-Karte beim Bezahlvorgang seinen Kassenbon per E-Mail zugeschickt. Doch laut Süddeutscher Zeitung konnten sich bis September 2014 nur rund 11.000 Verbraucher für den elektronischen Kassenzettel begeistern. Das IFH Köln hat nun in einer länderübergreifenden Umfrage untersucht, wie nützlich Konsumenten den Einsatz neuer Technologien am PoS tatsächlich finden. Dabei zeigen sich im europäischen Ländervergleich teils deutliche Unterschiede.

So bewerten Niederländer den E-Bon – also den Kassenzettel per E-Mail oder gespeichert in einer App – mit durchschnittlich 6,8 von zehn Punkten als durchaus nützlich. Ähnlich sehen dies die befragten Konsumenten aus Spanien (6,2) und Großbritannien (5,7). Mit einem Wert von durchschnittlich 3,8 Punkten können die deutschen Konsumenten dem elektronischen Kassenbon jedoch (noch) keinen direkten Nutzen abgewinnen.

Beim personalisierten Kassenzettel, der abhängig vom eigenen Einkauf Rabattcodes oder Coupons für den nächsten Einkauf anzeigt, fällt die Bewertung der befragten Deutschen mit 5,7 Punkten deutlich positiver aus. Ein möglicher Grund: Rabatte und Coupons sind ein klarer und leicht zu identifizierender Mehrwert. Dennoch messen Spanier (8,1), Briten (6,5) und Niederländer (6,0) auch dem personalisierten Kassenbon einen höheren Nutzen bei als die deutschen Verbraucher.

„Deutsche Konsumenten sind am PoS in Sachen Technologieeinsatz keine Innovationstreiber, sondern eher Skeptiker“, so Bettina Seul, Bereichsleiterin Forschung & Konzepte am IFH Köln. „Erklärungsbedürftige Technologien wie der E-Bon, werden hierzulande daher noch eher verhalten aufgenommen. Für Händler bedeutet dies, dass Mehrwerte klar kommuniziert werden müssen. Ein Ausprobieren ohne direkt ersichtlichen Nutzen scheint nichts für die deutschen Konsumenten zu sein.“

Weitere Informationen: ifhkoeln.de