Den ganzen September lang: Anthurien für den guten Zweck

Nach einem erfolgreichen Start in den Niederlanden im vergangenen Jahr, wird es in diesem September auch bei uns einen ganzen Monat lang eine spezielle Herzaktion mit Anthurien geben, die am Weltherztag – dem 29. September 2015 – ihren Abschluss findet. Die beliebten Zimmerpflanzen sind in dieser Zeit im Handel nicht nur an ihren auffälligen Blüten, sondern auch an einem herzförmigen Sticker mit der Frage „Für wen schlägt Ihr Herz?“ zu erkennen.

Mit der Aktion möchten die niederländischen Anthuriengärtner die Arbeit der Deutschen Herzstiftung finanziell unterstützen. Je mehr Anthurien im Herzmonat September verkauft werden, desto höher wird der Betrag sein, der der Herzstiftung zugutekommt. Als Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Krankheiten engagiert sich der gemeinnützige Verein für die Aufklärung der Bevölkerung über Vorbeugung und Behandlung von Herzkrankheiten und fördert die Herz-Kreislaufforschung.

Die Kooperation der Anthuriengärtner mit der Deutschen Herzstiftung ist auf drei Jahre angelegt. Martin Vestweber, Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung: „Wir freuen uns über den sympathischen Vorschlag der niederländischen Gärtner und hoffen, dass wir auf diese Art und Weise unsere Hauptaufgabe, Patienten unabhängig und umfassend über Herzkrankheiten aufzuklären, noch breiter in die Öffentlichkeit tragen können. Damit können wir Leben retten.“

Zum Erfolg der Herzaktion tragen natürlich nicht nur die Anthuriengärtner, sondern auch ihre hiesigen Vermarkter – Gartencenter, Supermärkte, Baumärkte, etc. – und vor allem die Käufer bei.

Weitere Informationen: herzstiftung.de und anthuriuminfo.com/de/de/

Technologien am PoS: Deutsche noch skeptisch

Die Digitalisierung in der Handelslandschaft ist mittlerweile am Point of Sale angekommen. Dank innovativer Technologien können Händler immer neue Services anbieten, die – theoretisch – sowohl für Kunden als auch für Anbieter einen Mehrwert schaffen.

So bietet der Drogeriemarkt dm bereits seit zwei Jahren den E-Bon an. Wer eine Payback-Karte besitzt, kann sich für das E-Bon-System anmelden und erhält nach Vorzeigen der Payback-Karte beim Bezahlvorgang seinen Kassenbon per E-Mail zugeschickt. Doch laut Süddeutscher Zeitung konnten sich bis September 2014 nur rund 11.000 Verbraucher für den elektronischen Kassenzettel begeistern. Das IFH Köln hat nun in einer länderübergreifenden Umfrage untersucht, wie nützlich Konsumenten den Einsatz neuer Technologien am PoS tatsächlich finden. Dabei zeigen sich im europäischen Ländervergleich teils deutliche Unterschiede.

So bewerten Niederländer den E-Bon – also den Kassenzettel per E-Mail oder gespeichert in einer App – mit durchschnittlich 6,8 von zehn Punkten als durchaus nützlich. Ähnlich sehen dies die befragten Konsumenten aus Spanien (6,2) und Großbritannien (5,7). Mit einem Wert von durchschnittlich 3,8 Punkten können die deutschen Konsumenten dem elektronischen Kassenbon jedoch (noch) keinen direkten Nutzen abgewinnen.

Beim personalisierten Kassenzettel, der abhängig vom eigenen Einkauf Rabattcodes oder Coupons für den nächsten Einkauf anzeigt, fällt die Bewertung der befragten Deutschen mit 5,7 Punkten deutlich positiver aus. Ein möglicher Grund: Rabatte und Coupons sind ein klarer und leicht zu identifizierender Mehrwert. Dennoch messen Spanier (8,1), Briten (6,5) und Niederländer (6,0) auch dem personalisierten Kassenbon einen höheren Nutzen bei als die deutschen Verbraucher.

„Deutsche Konsumenten sind am PoS in Sachen Technologieeinsatz keine Innovationstreiber, sondern eher Skeptiker“, so Bettina Seul, Bereichsleiterin Forschung & Konzepte am IFH Köln. „Erklärungsbedürftige Technologien wie der E-Bon, werden hierzulande daher noch eher verhalten aufgenommen. Für Händler bedeutet dies, dass Mehrwerte klar kommuniziert werden müssen. Ein Ausprobieren ohne direkt ersichtlichen Nutzen scheint nichts für die deutschen Konsumenten zu sein.“

Weitere Informationen: ifhkoeln.de

Wagner: Neue Verkaufsinsel für den Handel

Pflanzen- und Kübelroller sind lukrative Umsatzbringer im „Grünen Markt“ – und perfekte Mitnahmeartikel. Die neue Präsentationsidee der Wagner System GmbH soll Impulskäufe zusätzlich unterstützten: Ein flexibel platzierbares, mobiles Rack, das gerade mal die Grundfläche einer Palette als Verkaufsfläche benötigt. Es offeriert ein komplettes Warensortiment auf minimaler Fläche und ist somit auch ideal für kleine und mittlere Märkte geeignet. Als Verkaufsinsel mit einer Produktauswahl getrennt nach den Einsatzbereichen Indoor und Outdoor wurde das mobile Präsentations-Rack bereits auf der diesjährigen spoga+gafa präsentiert.

Die klare Segmentierung auf dem Rack soll die Auswahl und Kaufentscheidung für den Verbraucher am POS einfach machen. Das Rack kann außerdem – mit einem Hubwagen – schnell und einfach überall im passenden Marktumfeld positioniert werden, was insbesondere bei der Neuplatzierung oder bei saisonal bedingten Sortimentsumstellungen entscheidend sein kann. Perfekt platziert sei das ertragsstarke Mitnahme-Vollsortiment z.B. bei großen Pflanztöpfen, Kübelpflanzen und Gartenmöbeln, informiert Wagner.

Das Rack funktioniere als Shop-in-Shop-Lösung und offeriere eine wahlweise ein- oder beidseitig bestückte Schnelldreher-Kombination der gefragtesten Pflanzenrollermodelle für den Innen- und Außenbereich, in verschiedenen Größen, Formen und Materialien, z.B. aus Holz, Metall, Glas oder Kunststoff, je nach Typ mit einer Tragkraft von 50 bis zu 300 Kilogramm. Das massive Rack sei im Handumdrehen verkaufsbereit, denn alles sei standfest auf einer Euro-Palette montiert und würde fix und fertig bestückt angeliefert – inklusive hochwertiger Top- und Seiten-Displays – versichert Wagner.

Weitere Informationen: wagner-system.de

 

Heide international – Azerca-Show auf der spoga+gafa 2014

Die Azerca lädt am Sonntag, 31. August 2014, zusammen mit Landgard zu einer Heidefloristik-Show auf die spoga+gafa nach Köln ein. Im Pflanzenpark in Halle 7 präsentieren die Floristmeisterinnen Annette Gottmann aus Italien, Claudia Bøje Hansen aus Dänemark und Isabel Joeden aus Deutschland Heide mit ihrer persönlichen Leidenschaft für den Werkstoff und mit Blick auf den jeweils heimischen Markt.

Die Besucher der Messe haben die Gelegenheit, sich von den unterschiedlichen Herangehensweisen inspirieren zu lassen und zu entscheiden, wie viel italienischer Heide-Stil in ein deutsches Gartencenter passt und ob der kühle Norden in „Heide hat etwas Völkerverbindendes – sie wächst europaweit, aber alle Floristen sprechen mit ihr eine spezielle Sprache“, so Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses. „Bei unseren zahlreichen Exportkooperationen haben wir viele neue Interpretationen von Heide von Floristen gesehen, die uns Produzenten begeisterten. Diese Impulse möchten wir nun den Besuchern der spoga+gafa weitergeben.“ Die Werkstücke werden am Landgard-Messestand bis Messeende ausgestellt.

Ablauf der internationalen Heidefloristik-Show:

10.00 Uhr – 11.00 Uhr Heidekränze international
Drei Floristmeisterinnen fertigen Heidekränze und erläutern die floristische Verwendung von Heide in den Ländern Italien, Dänemark, Deutschland.

11.15 Uhr – 12.15 Uhr Heide mediterran
Annette Gottmann, deutsche Floristmeisterin, die seit 20 Jahren in Italien lebt, L’Officina delle Piante, Cortina d’Ampezzo.

14.00 Uhr – 14.45 Uhr Heide skandinavisch
Claudia Bøje Hansen, dänische Floristmeisterin, Gamst & Gamst, Kolding

14.45 Uhr – 15.30 Uhr Heide deutsch
Isabel Joeden, deutsche Floristmeisterin, Gartencenter „Gartenglück“, Viersen

Weitere Informationen: g-net.de

 

Der Point of Sale wird digital – Cross-Channel-Services im Fokus

Digitale Services am Point of Sale liefern für Kunden echte Mehrwerte beim Kauf im stationären Handel. Aus diesem Grund werden sie von knapp der Hälfte der Befragten einer neuen Studie regelmäßig genutzt.

Die Studie „Digitalisierung des Point of Sales – Auf den Kundennutzen kommt es an“ des ECC Köln am Institut für Handelsforschung entstand in Zusammenarbeit mit Demandware und untersucht das aktuelle und zukünftige Informations- und Kaufverhalten der Endverbraucher. Laut der Studie sind vor allem grundlegende Cross-Channel-Services wie Verfügbarkeitsabfragen bei den Konsumenten beliebt. Über die untersuchten Branchen Mode, Schuhe, Sport, Möbel sowie Wellness & Kosmetik hinweg, trafen vor allem Serviceleistungen wie der Online-Verfügbarkeits-Check (70 Prozent) oder kostenfreies WLAN (70 Prozent) in den Ladengeschäften auf hohes Interesse bei den Befragten. Auch die Bestellung bei Nicht-Verfügbarkeit im Ladengeschäft sowie die Möglichkeit online bestellte Produkte im stationären Geschäft abholen zu können (Click&Collect), sind für jeweils rund 60 Prozent der Konsumenten interessant. „Beim Kauf – egal ob stationär oder online – spielt das Thema Verfügbarkeit für Konsumenten traditionell eine große Rolle. Kein Wunder also, dass Services, die hier ansetzen, bei Verbrauchern besonders beliebt sind. Entsprechend aufgestellte Händler verhindern, dass Kunden zur Konkurrenz wechseln“, so Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Gute Beratung wichtiger als digitaler Service

Digitale Services helfen Händlern, den stationären Einkauf schneller und einfacher zu gestalten und so auch zukünftig in Sachen Bequemlichkeit mit dem traditionellen Online-Shop konkurrieren zu können. Mithilfe von digitalen Services am POS können das Personal bei der Beratung unterstützt, das Informationsbedürfnis der Konsumenten befriedigt, der stationäre Einka uf schneller und bequemer abgewickelt sowie die Kanäle integriert werden. Wichtig ist den Konsumenten jedoch auch, dass die Digitalisierung die Beratung nicht ersetzt. Drei von fünf Konsumenten sind der Ansicht, dass „die tollsten digitalen Services nichts nützen, wenn die Beratung im Geschäft schlecht ist.“

Weitere Informationen: ifhkoeln.de