3 Fragen an: Hubert Drees (RasenkantenProfi)

Hubert Drees ist erfahrener Experte im Landmaschinenhandel aus dem Münserland und setzt sein Wissen heute vor allem in zwei Bereichen ein: Zum einen in die Beratung von Unternehmen bei der Effizienzsteigerung, zum anderen in die Entwicklung technischer Geräte im Bereich der Garten- und Landtechnik. Seinen patentierten RasenkantenProfi wird er auf der diesjährigen internationalen Gartenmesse spoga+gafa in Köln (30.8.-1.9.2015) vorstellen.

Herr Drees, können Sie kurz erklären, wie Ihr RasenkantenProfi funktioniert und was das Besondere an dem Gerät ist?
Drees: Der Drees RasenkantenProfi kann schnell in die Felge eines vorhandenen Aufsitzmähers oder Kleintraktors montiert werden. Es lassen sich im Nu viele Meter saubere Rasenkanten erzeugen. Durch eine besondere Druckanzeige auf der Motorhaube kann auch an eingefassten Rasenflächen haarscharf an der Rasenkante entlang gefahren werden.

Und der RasenkantenProfi ist kompatibel mit jedem beliebigen Aufsitzrasenmäher?
Drees: Der RasenkantenProfi passt in 95 Prozent aller am Markt befindlichen Mäher.

Sie vertreiben Ihren RasenkantenProfi direkt über Ihre Internetseite. Bekommt man das Gerät auch im Fachhandel?
Drees: Das Gerät kann direkt bei uns und auch über den Fachhandel bezogen werden.

Weitere Informationen: rasenkantenprofi.de

COMPO: Herbstkur für den Rasen

Wenn der Rasen am Ende des Sommers einige Lücken aufweist, bleibt bis Ende Oktober Zeit, ihn wieder in Schuss zu bringen.

COMPO bietet dafür das Saat Rasen Pad, das einfach wie ein Pflaster Rasenlücken im Nu schließen soll, sowie den Compo Saat Rasen Reparatur Mix+ für größere Kahlstellen und ausgedünnte Flächen. Beide enthalten laut Hersteller alles, was für eine rasche und perfekte Regeneration nötig ist: Hochwertige Gräsersamen und das optimale Keimsubstrat bis hin zum auf diese Zwecke abgestimmten Dünger.

Im Oktober sollten die Gräser auch eine Dosis Fitness von innen bekommen. Was sie jetzt brauchen, ist vor allem Kalium. Es stärkt die Zellstruktur – also sozusagen das „Immunsystem“ der Pflanzen. Der Compo Floranid Herbst Rasen-Langzeitdünger soll mit viel Kalium optimale Bedingungen für die Überwinterung des Rasens schaffen. Dank seiner ISODUR-Technologie würden die Halme im Frühling wieder topfit an den Start, sattgrün dastehen und sich erfolgreich gegen Moos und Unkraut durch setzen, verspricht COMPO.

COMPO ist Aussteller auf der internationalen Gartenmesse spoga+gafa, 31. August bis 2. September 2014 in Köln.

Weitere Informationen: compo.de

3 Fragen an: Ralf Müller (Hühnerhaus mobil)

Lange hat der Dipl. Ing. agr. Ralf Müller für die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld gearbeitet. Zentrale Aufgabengebiete der sozialen Einrichtungen sind u.a. die Behinderten-, Alten- und Jugendhilfe sowie die Unterstützung für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Müller leitete hier den Öko-Landwirtschaftsbetrieb Quellenhof, der von den Bethel-Bewohnern bewirtschaftet wurde. Nach der Schließung des Betriebes machte er sich 2013 mit einer ungewöhnlichen Idee selbstständig: Mobile Hühnerhäuser für den Garten. Heute bietet sein Unternehmen Freunden des Federviehs alles, was sie für die Haltung ihrer Tiere brauchen – Futter, Auslaufsysteme, Zubehör und natürlich auch viel Fachwissen.

Herr Müller, was ist das Besondere an Ihren Hühnerhäusern? Und warum stehen sie auf Rädern?
Müller: Meine Mission ist es, die Hühner – also das älteste Haustier – den Menschen wieder näher zu bringen. Als ich noch den Biolandbetrieb leitete, habe ich mich aber immer über die kahlen Ausläufe rund um das Hühnerhaus geärgert. Ich glaube, dass es Gartenbesitzern heute sehr wichtig ist, dass ein Hühnerstall gut aussieht und auch der Rasen trotz Tierhaltung erhalten bleibt. So bin ich schnell auf die mobile Hühnerhausversion gekommen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man zäunt mit einem Hühnerdraht ein gewisses Gebiet ab und lässt die Hühner dort laufen. Die Tiere mähen den Rasen – ein Huhn frisst pro Tag ca. 160 Gramm Grünes – und durch ihr Kratzen wird außerdem Moos entfernt und Luft in den Boden gebracht. Nach etwa drei Wochen zieht man mit Hühnerhaus und Auslauf ein paar Meter weiter. Jetzt kann sich das vorhergehende Gartenstück wieder erholen und die ganze Rasenfläche bleibt immer schön grün. Ideal ist es, wenn man bei etwa fünf Hühnern ein Gelände von 300 bis 400 Quadratmetern zur Verfügung hat. Dann besteht keine Gefahr, dass die Hühner den Rasen zu sehr beanspruchen.

Ein weiterer Vorteil unseres Hühnerhauses ist, dass es mit einem automatischen Toröffner ausgestattet ist, der das Haus morgens automatisch öffnet und abends schließt. Dazu muss man wissen, dass Hühner eine innere Uhr besitzen und sich bei einer gewissen Dämmerung immer alle ins Haus zurückziehen. Die Besitzer müssen also nicht unbedingt zu einer bestimmten Uhrzeit des Tages nach den Tieren sehen, sondern sie gehen dann, wenn sie Lust und Zeit haben. Die Hühnerhaltung wird so richtig bequem. Und da im Haus immer ein Vorrat an Futter und Wasser für etwa eine Woche ist, kann man die Tiere auch schon mal ein paar Tage allein lassen.

Die Zeiten, da fast jedes Haus einen Hühnerstall besaß sind lange vorbei. Wer hält sich heute Federvieh im Garten? Oder anders gefragt: Wer sind Ihre Kunden?
Müller: Unsere Kunden sind ganz unterschiedlich: Junge und alte Menschen, Privatpersonen mit einem Garten oder einer kleinen Obstwiese aber auch Kindergärten, Altenheime und andere soziale Einrichtungen. Mein ältester Kunde hat mit 94 Jahren noch ein Haus bei mir bestellt! Für Betriebe, die ein Hühnerhaus für ihr Betriebsgelände kaufen, fertigen wir es auf Wunsch auch in den Farben des Unternehmens an. Wir hatten sogar schon mal Nachfragen nach einem Internetanschluss im Hühnerhaus! – Natürlich sind das alles Kunden, die bereit sind, etwas mehr zu bezahlen. Wir geben uns mit den Häusern aber auch sehr viel Mühe und es steckt eine Menge Arbeit darin. Ich habe zwar schon Angebote aus China, aus der Ukraine und aus Polen erhalten, die mein Haus billiger produzieren wollten. Aber wenn wir alle ins Ausland gehen, gibt es hier bald keine Arbeitsplätze mehr. Deshalb lasse ich lieber Tischler in Deutschland für mich arbeiten, die das Haus weitgehend individuell und mit viel Liebe und Geschick fertigen.

Bei Neukunden empfehle ich übrigens immer, sich erst einmal die sogenannten Hybrid Hühner anzuschaffen. Erst nach einigen Jahren, wenn sie Erfahrung gesammelt haben, sollten sie umsteigen auf Rassen, die vom Aussterben bedroht sind. Es gibt zum Glück mittlerweile wieder eine Menge Leute, die sich diesen Rassen widmen. Durch unsere Arbeit haben wir in den letzten Jahren auch etwas dazu beigetragen, dass die Zuchtvereine wieder einen größeren Zulauf haben.

Vertreiben Sie Ihre Produkte nur über das Netz oder kann man sie auch im Fachhandel erwerben?
Müller: Es hat sich gezeigt, dass mittlerweile meine Produkte fast ausschließlich über das Internet bestellt werden. Einige wenige Kunden habe ich hier direkt in Bielefeld und Umgebung.

Weitere Informationen: huehnerhaus-mobil.de

 

GARDENA: 100 Euro Cashback-Aktion für Mähroboter

Immer mehr Gartenbesitzer entscheiden sich für Mähroboter. Deshalb bedankt sich GARDENA jetzt für den Kauf bei seinen Kunden mit einer Dankeschön-Prämie in Höhe von 100 Euro.

Für kleinere Rasenflächen bis 400 Quadratmeter hat GARDENA den Mähroboter R40Li im Programm. Der große Bruder R70Li eignet sich für komplexere Flächen bis zu 700 Quadratmeter. Die beiden Modelle übernehmen nicht nur das Rasenmähen, sondern sorgen nach Angaben des Herstellers auch für ein gesundes und grünes Erscheinungsbild. Denn das Schnittgut müsse nicht aufgesammelt werden, sondern verbleibe auf dem Rasen und diene so als natürlicher Dünger.

Für das ungebrochene Interesse an seinen Modellen möchte GARDENA nun Danke sagen. Alle Kunden, die im Aktionszeitraum vom 1. April bis zum 31. Mai 2014 einen Mähroboter kaufen und ihn anschließend im Internet unter danke.gardena.com registrieren lassen, bekommen eine 100 Euro Prämie. Dazu muss nur ein Bild des Kaufbelegs hochgeladen werden. Der Einsendeschluss für die Aktion ist der 30. Juni 2014.

 

Einfacher Messerwechsel bei Gartentraktoren durch RapidReplace-System von Husqvarna

Besitzer eines Gartentraktors wissen, wie aufwändig es ist, die abgenutzten Messer zu wechseln. Sie sind zumeist schwer zugänglich und oft schwierig zu lösen. Kaum eine Chance, dies vor Ort vorzunehmen. Bisher musste der Traktor mit einem Anhänger zum Fachhändler gebracht werden. Das soll sich mit dem neuen RapidReplace-System von Husqvarna nun ändern.

Das RapidReplace-System besteht aus drei Hauptkomponenten: einer Montageplatte, dem Verschluss und einer Schutzkappe. Dies soll den Messerwechsel beim Gartentraktor im Handumdrehen ermöglichen. Dazu muss nach Herstellerangaben nur das Mähdeck angehoben und die Schutzkappe entfernt werden. Dann ließe der Anwender den Verschluss mit einem Handgriff aufschnappen und schon könne das alte Messer entnommen werden. Und genauso schnell soll auch das neue Messer wieder montiert sein.

„Obwohl der Ausdruck ‚revolutionär‘ oft inflationär gebraucht wird, wenn es um Neuheiten geht, so denke ich, dass die Bezeichnung hier tatsächlich berechtigt ist. Durch den einfachen und schnellen Messerwechsel vor Ort mit RapidReplace, entfällt der aufwändige Transport des ganzen Traktors. Die neuen oder frisch geschärften Messer müssen nur schnell wieder montiert werden und schon geht es weiter“, so Daniel Mannerström, Produktmanager bei Husqvarna in Schweden.

RapidReplace wird ab Frühjahr 2014 in vier verschiedenen Modellen verfügbar sein: YTH 224T, YTH 224TFi, CTH 224T und CTH 224TFi. Die TFi-Modelle verfügen dann zudem über die neue Funktion SmartSwitch für eine Bedienung ohne Zündschlüssel.

Weitere Informationen: husqvarna.com