GaLaBau: Umsatzsteigerung in 2012

Die grüne Branche entwickelt sich kraftvoll weiter. „Der Garten- und Landschaftsbau hat seinen Gesamtumsatz nochmals um rund 500 Millionen Euro gesteigert und damit die bisherige Rekordmarke von rund 5,59 Milliarden Euro (2011) auf rund 6,09 Milliarden Euro Gesamtumsatz in 2012 erneut erhöht. Das entspricht einem Umsatz-Wachstum von 9,0 Prozent“, zog der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), August Forster, jetzt eine sehr positive Bilanz.

„Grün ist inzwischen zur Maßeinheit für Lebensqualität geworden“, hob er hervor. „Für immer mehr Menschen ist das Leben erst mit eigenem Garten und/oder einer attraktiven grünen Umgebung zum Wohnen, Arbeiten und für die individuelle Freizeitgestaltung eine richtig runde Sache“, erläuterte Forster. Diese wachsende grüne Einstellung fördere die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün. Die GaLaBau-Branche habe seit 2005 kontinuierlich ihren Gesamtumsatz von 4,24 Milliarden Euro auf nunmehr 6,09 Milliarden Euro in 2012 gesteigert.

Weitere Informationen: galabau.de

Zentralverband Gartenbau im Gespräch mit Bundeskanzleramt

Am Valentinstag überreichten Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), und die Deutsche Blumenfee 2012/2013, Dominique Ostheeren, den Blumengruß der Gärtner und Floristen an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Traditionell wird vom ZVG seit vielen Jahren der blumige Gärtnergruß zum 14. Februar in Namen der deutschen Gärtner an den regierenden Kanzler überreicht. Nach dem Valentinsgruß an Merkel traf sich der geschäftsführende Vorstand des ZVG zum Gespräch mit Ministerialrat Stefan Schulz im Bundeskanzleramt.

Als einer der Schwerpunkte dieses Treffens standen für Mertz die Folgen der Lage des Bundesprogramms Energieeffizienz im Vordergrund, dass die aktuellen Mittel für noch eingegangene Anträge nicht ausreichen. Er mahnte dringend zu einer schnellstmöglichen Lösung und verdeutlichte die erheblichen Probleme sowie Auswirkungen auf seine Berufskollegen, die Nöte der Betriebe und insistierte auf eine baldige Regelung zum Wohle des gärtnerischen Berufsstandes. Mertz machte deutlich, dass der ZVG bereits an einem Energiekonzept zur Vorlage an die Ministerien arbeitet, in dem ausdrücklich die Rahmenbedingungen und Leistungen der Gärtner formuliert werden.

Ein weiterer Fokus im Gespräch lag auf Ausgleichsmaßnahmen im Sinne der Kompensationsverordnung. Vizepräsident Andreas Lohff verdeutlichte die Problematik an einem konkreten Beispiel aus Lübeck, wonach eine Friedhofsfläche künftig nicht für innerstädtisches Grün sondern als Baufläche genutzt werden soll.

Zum einen bestärkte Schulz die Vertreter des ZVG, das dringende Interesse an der Kompensationsverordnung weiterhin zu bekunden und gab sich gleichzeitig zuversichtlich, dass zwischen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und Bundesumweltministerium (BMU) eine einvernehmliche Lösung gefunden wird.

Außerdem skizzierte der ZVG die überaus erfolgreichen Projekte des Gartenbaus und lud das Kanzleramt zu einer aktiven Beteiligung ein. Der Bundeswettbewerb für Stadtgrün „Entente Florale“, mit einer durchweg positiven Entwicklung und einer auch in diesem Jahr wieder hohen Städtebeteiligung, bietet an dieser Stelle einen idealen Anknüpfungspunkt. Aber auch die Bundesgartenschauen als Motor grüner Stadtentwicklung hob Mertz hervor. Die Internationale Gartenschau 2017 in Berlin wird einen Höhepunkt darstellen und der Bundesregierung Gelegenheit bieten, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren.

Weitere Informationen: g-net.de

BHB präsentiert Leitfaden „CSR in der DIY-Branche“

„CSR in der DIY-Branche – Neue Treiber für Unternehmenserfolg“ – unter diesem Titel präsentiert der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) seine neueste Fachpublikation für die Do-it-yourself-Branche. Ausgehend von einem neuen gemeinsamen CSR-Branchenleitbild setzt der Leitfaden zum Nachhaltigkeitsmanagement die gesellschaftlich verantwortungsvolle und umweltbewusste Unternehmensführung auf die Agenda der Unternehmensentscheider.

Die DIY-Branche hat sich auf ein gemeinsames CSR-Leitbild geeinigt, an dem sie ihr zukünftiges Handeln ausrichten wird. Kernpunkte des neuen Leitbildes sind dabei der offene Dialog mit branchenrelevanten Anspruchsgruppen, die Unternehmensführung in Einklang mit den Klimazielen der Europäischen Union, die Garantie von Nachhaltigkeit in der Lieferkette sowie die Stärkung des Dialogs der Unternehmen mit den eigenen Mitarbeitern.

Der neue CSR-Leitfaden richtet sich an Unternehmen der Bau- und Heimwerkermarktbranche, insbesondere an die Verantwortlichen der Bereiche Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, aber auch an alle relevanten Anspruchsgruppen der DIY-Branche. Dabei gibt der BHB-Leitfaden den Unternehmen Hilfestellung, ihre Aktivitäten in den Bereichen Umwelt und CSR zum Wohle des nachhaltigen Unternehmenserfolgs neu auszurichten.

BHB-Mitglieder erhalten den Leitfaden kostenlos. Nichtmitglieder können diesen gegen ein Entgelt von 10,- Euro bestellen.

Weitere Informationen: bhb.org

 

IVG komplettiert sein Team

Der Industrieverband Garten e.V. besetzt die vakante Position des technischen Referenten zum 1. Februar 2013 mit einem erfahrenen Fachmann der Branche. Hubert Behner, langjähriger Produktmanager für den Bereich Motorgarten in einem großen Unternehmen der Gartengeräteindustrie übernimmt die Aufgabe im grünen Branchenverband.

Die neuen Aufgaben des Diplomingenieurs umfassen die Betreuung und Weiterentwicklung der technisch orientierten Verbandsgremien, die Geschäftsführung des externen Normungsausschusses NAEBM, sowie die Zusammenarbeit mit Prüfstellen, Marktaufsichtsbehörden und Organisationen des Verbraucherschutzes. Der IVG verstärkt mit der Neubesetzung auch wirkungsvoll seine ambitionierte Lobbyarbeit für die Fachabteilung Garten- und Rasenpflegegeräte.

Carmen Faust unterstützt die IVG Geschäftsstelle als Event- und Projektmanagerin bereits seit November 2012 bei den vielfältigen Veranstaltungen und in der Pressearbeit des Verbandes. Die Betriebswirtin B.A. mit Schwerpunkt Marketing bringt Erfahrung aus dem Veranstaltungsmanagement und aus der Werbewirtschaft mit.

Weitere Informationen: ivg.org

3 Fragen an: Peter Botz (VDG)

Der internationale Garten-Center Kongress (IGCA) findet in diesem Jahr vom 26. August bis zum 01. September im Rheinland statt. Der IGCA hat Deutschland zuletzt im Jahr 2000 besucht. Damals waren München und Umgebung das Ziel. Organisiert wird die diesjährige Veranstaltung vom Verband Deutscher Garten-Center e.V.. Peter Botz ist Geschäftsführer des Verbandes.

Herr Botz, was unterscheidet die deutsche Gartencenterszene von der internationalen?
Botz: Ich würde sagen, in Deutschland stehen die Pflanzen in den Gartencentern stärker im Mittelpunkt als in anderen Ländern. Ansonsten bin ich immer wieder überrascht, wie sehr sich viele individuelle Situationen von Gartencenterbetreiben doch ähneln – auch dann, wenn man in völlig unterschiedlichen Teilen der Erde tätig ist. Das haben unsere IGCA Kongresse in verschiedenen Ländern in den letzten Jahren deutlich gezeigt. Es gibt immer und überall neue Herausforderungen und es ist wunderbar, die Möglichkeit zu haben, sich einmal im Jahr mit Kollegen aus der ganzen Welt auszutauschen und besprechen zu können, wie man diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen kann.

Was sind die Highlights des diesjährigen IGCA Kongresses?
Botz: Der IGCA bietet eine einzigartige Möglichkeit für die Betreiber und Leiter von Gartencentern, sich bewährte Verfahren in unserer Branche anzusehen. Nachdem wir im letzten Jahr in Italien zu Gast waren, führt unsere Tour in diesem Jahr in die Region Köln-Bonn. Hier werden wir die lokalen Märkte und Vermarktungseinrichtungen und natürlich auch die touristischen Sehenswürdigkeiten besuchen. Außerdem ist ein Abstecher zur Floriade in Venlo geplant. Am Schluss der Tour steht für die 100 Teilnehmer aus 18 Ländern dann auch noch die Gartenfachmesse spoga+gafa in Köln auf dem Programm.

Welche Bedeutung spielt der Besuch der spoga+gafa fĂĽr Ihren Kongress?
Botz: Die spoga+gafa ist den meisten internationalen Delegierten unserer Tour natürlich gut bekannt. Hier kann man sich hervorragend über die Markttrends und –entwicklungen informieren, Kontakte knüpfen und neue Produkte und Ideen kennenlernen. Durch den Besuch der spoga+gafa in Köln lohnt sich die Reise nach Deutschland für viele unserer Kongressteilnehmer aus aller Welt gleich doppelt.

Weitere Informationen: garten-center.de