Zwei Emsa Produkte erhalten Plus X Award Gütesiegel

In diesem Jahr erhalten gleich zwei Emsa Produkte das Plus X Award Gütesiegel: der Casa Mesh Geländertopf in den Kategorien Innovation, High Quality, Design und Funktionalität und der Smart Folienschneider für Design und Bedienkomfort. Zudem verleiht die internationale Fachjury beiden Produkten das Gütesiegel „Bestes Produkt des Jahres 2015 / 2016“.

Der Plus X Award ist heute der weltweit größte Innovationspreis für Produkte aus den Bereichen Technologie, Sport und Lifestyle und zeichnet Hersteller für den Qualitätsvorsprung ihrer Produkte aus. Die Gütesiegel werden in sieben verschiedenen Kategorien vergeben – Innovation, High Quality, Design, Bedienkomfort, Funktionalität, Ergonomie und Ökologie.

Der Casa Mesh Geländertopf zeichnet sich durch seine moderne Flechtoptik aus. Außerdem ist er mit der Emsa Langzeit-Bewässerungstechnik ausgestattet. Einfach per Fixierschraube ans Geländer montiert, sorgt sein extra großes Volumen dafür, dass Balkonpflanzen gut wachsen können. Er ist in drei Farben erhältlich: Granit, Weiß und Mokka.

Der Smart Folienschneider ist eine einfache und kompakte Möglichkeit, Folien zum Frischhalten von Speisen mit exaktem Schnitt abzutrennen. Er ist für Alu- und für Frischhaltefolie geeignet. Der Schnitt erfolgt oberhalb der Führungsschiene, sodass die Folien nach dem Abtrennen am Halter haften und so gut zu entnehmen sind – zerknitterte Folien gehören damit der Vergangenheit an.

Emsa ist Aussteller auf der internationalen Gartenmesse spoga+gafa 2015.

Weitere Informationen: emsa.com sowie plusxaward.de

3 Fragen an: Peter Petrich (BIOTOP Landschaftsgestaltung GmbH)

Das österreichische Unternehmen BIOTOP hat als Schwimmteich-Pionier vor mehr als 30 Jahren etwas komplett Neues auf dem Markt gebracht: eine Alternative zum klassischen, mit Chemie betriebenen Pool. Zum Jubiläum schenkt sich der Firmengründer und geschäftsführender Gesellschafter Peter Petrich den Sprung über den großen Teich – mit bereits sechs Partnern an der Ostküste setzt er an, auch in den USA die Nummer 1 zu werden.

Mit welchen Argumenten werden Sie die Konsumenten in den USA überzeugen?
Petrich: Das Hauptargument wird wohl jenes sein, dass man in seinem Garten einen Pool mit kristallklarem Wasser haben kann, ohne Chemie einsetzen zu müssen. Man kann die Gesundheit der Kinder, ja der ganzen Familie schützen und gleichzeitig etwas zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen beitragen. Die Einfachheit der Natur – das ist der neue Luxus und das wird in unserem Produkt vereint. Jeder der einmal einen Sprung in einen unserer Schauteiche gemacht hat, weiß, dass sich lebendiges Wasser auf der Haut anders anfühlt. Aber das kann man mit Worten nicht erklären. Diese Erfahrung muss jeder für sich selbst machen.

In den USA gibt es bereits eine hohe Dichte an Pools. Glauben Sie, dass da noch Platz ist für einen Newcomer wie BIOTOP?

Petrich: Natürlich ist Platz für uns. In einem Land, das mehr als 10 Millionen Pools hat, gibt es einen hohen Erneuerungsbedarf. Dafür haben wir ein Converter-System in unserem Programm, mit dem herkömmliche Pools mit relativ wenig Aufwand zu Living Pools umgerüstet werden können. Auch glauben wir, dass viele Landschaftsarchitekten und -planer unsere Pools in ihre Überlegungen bei der Neugestaltung von Gärten aufnehmen werden.

Was planen Sie in Europa, gibt es auch hier Expansionspläne?
Petrich: Der Eintritt in einen neuen Markt heißt ja nicht, dass die Entwicklungen in anderen Märkten brachliegen. Wir wollen beispielweise in Deutschland das Partnernetzt verdichten und auch in der Türkei scheint der Markt reif zu sein für weitere BIOTOP-Partner. Bis jetzt arbeiten wir dort nur mit einem Betrieb zusammen, aber die Nachfrage nach natürlichen Badeanlagen steigt stetig an. Auch sind in diesem Kulturkreis sogenannte „dekorative Pools“ – das sind Wasserlandschaften in öffentlichen Parks – ein lukrativer Geschäftszweig.

Weitere Informationen: swimming-teich.com

3 Fragen an: Anja Dame-Matsumoto (Takagi Co., Ltd.)

Das japanische Familienunternehmen Takagi blickt auf über 50 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Metall- und Kunststoff-Spritzgussformen für die Industrie zurück. Als zweites Standbein kam 1980 die Produktion von Bewässerungsprodukten für Heim und Garten hinzu. Heute ist Takagi in seiner Heimat Marktführer auf diesem Gebiet. Der Name steht für innovative, hochwertige Bewässerungstechnik. Das Sortiment besteht aus rund 500 Produkten.

2012 wurde die erste Europavertretung des Unternehmens eröffnet. Das aktuelle Produktsortiment in Deutschland umfasst 24 Artikel. Anja Dame-Matsumoto koordiniert den Markenaufbau von dem europäischen Büro der Takagi Co., Ltd. in Düsseldorf aus. Sie hat 26 Jahre in Japan gelebt.

Frau Dame-Matsumoto, in Japan vertreibt Takagi u.a. auch Armaturen für Bad und Küche. Warum beschränkt sich ihr in Deutschland angebotenes Produktsortiment vor allem auf Bewässerungssysteme für Garten, Balkon und Terrasse?
Dame-Matsumoto: Wir denken, dass der Markteintritt in Europa über unsere Bewässerungsprodukte am erfolgreichsten sein wird, da wir hier einen großen Bedarf an gut funktionierenden und qualitativ hochwertigen Geräten sehen. Gerade in Deutschland ist Gartenarbeit ein sehr aktuelles Thema. Und da wir mit unserer Kompakt-Reihe neue und innovative Lösungen für den Stadtgärtner anbieten, können wir uns gut von anderen Herstellern abgrenzen.

Wie unterscheidet sich der japanische Gartenmarkt vom deutschen?
Dame-Matsumoto: Hier gibt es grundsätzliche Unterschiede. Ein Großteil der Japaner lebt in dicht besiedelten Wohngebieten, wo es oft nur kleine Gärten unter 50 Quadratmetern und enge Balkone gibt. Auch auf begrenzter Fläche pflegt der Japaner in liebevoller Arbeit Kräuter und Pflanzen und versorgt sie mit Wasser. Bei der Bewässerung kommt es darauf an, dass keine Erde spritzt und die Blüten und Blätter der oft fragilen Gewächse nicht beschädigt werden. Ebenso darf die Schlauchtrommel nicht viel Platz beanspruchen, da keine Lagerfläche vorhanden ist. Ein anderer Faktor ist das Klima. Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und die Temperaturen liegen um die 40 Grad. Kein Japaner möchte sich dann im Garten aufhalten. Wegen der kurzen Urlaubszeit – maximal einer Woche am Stück – ist auch der Bedarf an Urlaubsbewässerung nicht groß. Zuletzt unterscheidet sich unsere Kundschaft. In Japan zählen wir vorwiegend Frauen zu unseren Kunden, daher sind alle Geräte und Zubehör auf Ergonomie, leichte Bedienung und absolute Tropfdichte ausgerichtet.

Beim Vertrieb ihrer Bewässerungssysteme in Deutschland setzten Sie in erster Linie auf den Fachhandel, warum?
Dame-Matsumoto: Wir stellen nur qualitativ hochwertige Produkte von langer Lebensdauer her, die nicht über den Preis verkauft werden. Damit bieten wir dem Fachhandel ein Sortiment, welches auch anspruchsvolle Kunden zufrieden stellt. Der Fachhandel weiß unsere äußerst geringe Reklamationsrate (in Japan 0,03 Prozent) zu schätzen. Da wir neu auf dem deutschen Markt und noch nicht so bekannt sind, ist auch die gute Kundenberatung über das Personal vor Ort für uns sehr wichtig.

Weitere Informationen: eu.takagi.co.jp/de

Nominiert für den unique youngstar 2014: Giessbert von Valeria Santagati-Juraschek, Sarah Voigt und Niclas-mael Garotti

16 Projekte von 15 jungen Designerteams gehen in diesem Jahr ins Rennen um die begehrte Auszeichnung “unique youngstar 2014″. Beim spoga+gafa Wettbewerb dreht sich wieder alles um das Thema “Outdoor Living”.

Neben der Nominierung dürfen sich die jungen Kreativen schon jetzt auf eine Platzierung ihrer Idee auf der internationalen Gartenmesse spoga+gafa (31. August bis 2. September in Köln) freuen.

Giessbert

Der Gießrucksack Giessbert verbindet die Eigenschaften eines Gartenschlauchs und einer Gießkanne. Er lässt sich bequem und ergonomisch tragen und bietet durch die Entlastung des Rückens einen wesentlichen Vorteil gegenüber der Arbeit mit der Gießkanne. Durch die große Öffnung ist das Befüllen mit Wasser einfach. Sein großes Fassungsvermögen, das mit 15 bis 20 Litern deutlich über dem herkömmlicher Gießkannen liegt, erspart häufigeres Gehen zum Wasserhahn. Der Schlauch ist so angebracht, dass dauerhaft Wasser fließen kann. Immer wenn man die Düse aufrecht hält, wird der Wasserfluss gestoppt.

Material: Glasfaserverstärktes PVC Plane
Größe: 58 x 32 x 19 cm (H x W x D)

Die Entscheidung über die drei Jury-Gewinner und den Publikumspreis wird am 31. August um 17 Uhr in der Messehalle 10.2 in Köln im Rahmen der unique hour bekannt gegeben.

Der Gewinner des Publikumspreises wird durch ein Online-Voting ermittelt.

Machen Sie mit und unterstützen Sie Ihren Favoriten!

 

Vortragsprogramm: Raumkonzepte und Materialien für die Planung von privaten Gartenanlagen

Erstmals wird es auf der diesjährigen internationalen Gartenmesse spoga+gafa eine speziell auf Landschaftsarchitekten ausgerichtete Veranstaltung geben, die in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Garten+ Landschaft“ durchgeführt wird.

Unter dem Thema „Holz, Wasser, Licht – Raumkonzepte und Materialien für die Planung von privaten Gartenanlagen“ erwartet Fachbesucher am Montag, den 1. September in der Halle 10.2 (garden unique) ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm. Um 10:00 Uhr startet Manuel Sauer, Landschaftsarchitekt, Landschaftsgärtner und Fachberater für Schwimmbadtechnik, mit der Vorstellung beispielhafter Projekte zum Thema „Raumkonzepte für den Privatgarten“. Um 10:45 Uhr folgt ein Vortrag des Architekten und Lichtdesigners Christian Breil zum Thema „Licht im Garten“. Über „Holz und Holzverbundkunststoffe im Garten“ referiert um 11:30 Uhr Wolf D. Meyer-Ricks, Landschaftsgärtner, Landschaftsarchitekt und Sachverständiger für Garten und Landschaftsbau. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet der Landschaftsarchitekt Maximilian Colditz mit seinen Ausführungen zu „Wasser im Garten“ um 12:15 Uhr.

Interessierte können sich unter spogagafa.de/landschaftsarchitektur anmelden. Das Halbtagesseminar ist von den Architektenkammern NRW und Hessen als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt (2 Fortbildungspunkte).