Zumsteg: An Willisau verkauft

Veränderungen bei Zumsteg: Inhaber Markus Bischofberger hat sein Unternehmen, das Wohn- und Gartenmöbel produziert, zum 1. September an die Tisch & Stuhl Willisau AG mit Sitz im schweizerischen Willisau verkauft. Willisau will Marke Zumsteg Switzerland erhalten. Auch der Produktionsstandort in Full-Reuenthal soll bleiben. Administration und die Endmontage werden allerdings ins rund 100 Kilometer entfernte Willisau verlegt.

Emsa: Gehört künftig zur Groupe SEB

Die Groupe SEB vergrößert ihr Markenimperium. Der französische Konsumgüterkonzern möchte Emsa rückwirkend zum 31. Dezember 2015 übernehmen, sofern die Kartellbehörden ihre Zustimmung erteilen. Der bisherige Gesellschafter Günter Nosthoff hat das Unternehmen in enger Abstimmung mit den drei Geschäftsführern Max Harrysson, Dr. Klaus Flacke und Sebastian Moebus verkauft.

STIHL erzielt mit 3,25 Milliarden Euro neuen Rekordumsatz

„Die STIHL Unternehmensgruppe hat im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von 3 Milliarden Euro erstmals und deutlich überschritten“, betont der STIHL Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens am 27. April 2016. Der Umsatz stieg 2015 weltweit um 8,9 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro. Ohne Wechselkurseffekte hätte der Umsatz um 3,7 Prozent zugelegt.

Die internationalen Märkte entwickelten sich 2015 für STIHL uneinheitlich. „Wachstumsmotor war erneut Nordamerika mit einem zweistelligen Absatzplus. In den USA konnten in fast allen Produktgruppen Marktanteile hinzugewonnen werden. In Lateinamerika legte STIHL ebenfalls deutlich zu“, erklärt Kandziora. Auch Westeuropa, einschließlich der südeuropäischen Länder, verzeichnete Wachstum. Der Motorsägenmarkt in Russland hingegen brach ein. Der Kursverfall des Rubels, die schwächelnde Konjunktur und der sinkende Ölpreis führten praktisch zu einer Halbierung der Kaufkraft, so dass der Gesamtabsatz an Produkten in Russland drastisch zurückging. Insgesamt wurden weltweit Marktanteile gewonnen. Mit Produkten der Marke VIKING konnte ein erfreuliches Absatzwachstum erzielt werden. Auch im deutschen Markt konnte STIHL deutlich zulegen. „Im ersten Quartal 2016 verlief das Geschäft mit Akku-Produkten und den VIKING Robotermähern iMow besonders gut“, so Kandziora.

Weitere Informationen: stihl.de