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unique youngstar: Interview mit Jurymitglied Monica Förster

Monica Förster © Camilla Lindqvist

Auf der spoga+gafa werden die nominierten Projekte des Nachwuchswettbewerbs unique youngstar präsentiert und ausgezeichnet. Wir sprachen mit der renommierten schwedischen Designerin Monica Förster als Mitglied der Jury über die diesjährigen Nominierungen, ihre eigene Arbeit und aktuelle Trends im Outdoor-Design.

UNNA Lounge Chair © Zanat

Monica Förster, Sie sind Jurymitglied beim diesjährigen unique youngstar, dem Jungdesigner-Wettbewerb der spoga+gafa. Auf welche Aspekte haben Sie bei der Auswahl der nominierten Projekte besonders geachtet?

Wenn ich Konzepte vorschlage und auswähle, gehen mir verschiedene Dinge durch den Kopf. Ziel ist es ja, Beiträge zu nominieren, die eine breitere Sicht auf das Design spiegeln. Formgebung, Innovation, Verspieltheit, Nachhaltigkeit und eine gewisse Poesie gehören zu den Aspekten, die wir bei der diesjährigen Auswahl besonders berücksichtigt und gewertet haben.

MARBLE 4420 Flowertable © Svenskt Tenn

Welche besonderen Qualitäten werden im Design für den Außenbereich Ihrer Einschätzung nach künftig im Vordergrund stehen?

Als besonders wichtig erachte ich eine höhere Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der verwendeten Materialien. Ein weiterer Aspekt, der immer wichtiger wird, ist die Flexibilität in den Einsatzmöglichkeiten.

SUN, CAKE, DOT Tables © Nola

Ihr eigener Designansatz zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Gespür für puristische Formgebung aus, gepaart mit Neugier auf innovative Materialien und Technologien. Wovon fühlen Sie sich in Ihrer Arbeit wesentlich beeinflusst?

Meine Inspiration beziehe ich von überall her – aus Begegnungen und Reisen genauso wie von technischen und anderen Neuerungen, aus dem Bereich Nachhaltigkeit, von innovativen Technologien und aus neuen Geschäftsideen. In einer sich wandelnden Gesellschaft entsteht fortlaufend Nachfrage nach neuen Produkten. Ich denke, wir leben gerade in einer extrem spannenden Zeit. Ohne rasten zu können, wird man stets vorangetrieben. Man muss sich nach vorne entwickeln und immer wieder umdenken – das passt gut zu meiner Arbeitsweise.

Flowerpot © Skultuna

Gibt es in ihrem Design eine spezifisch nordische Note?

Absolut, wir sind sehr stark im schwedischen Minimalismus verwurzelt. Allerdings handelt es sich dabei um einen warmen und weichen Minimalismus, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Und der Ausgangspunkt für unsere Entwürfe ist auch nicht die Form. Es geht immer um die Idee, das gesamte Konzept und die Frage nach dem Warum.

Monica Förster hat einige der international bekanntesten Objekte des zeitgenössischen schwedischen Designs gestaltet. Mit ihrem Stockholmer Studio arbeitet sie weltweit im Auftrag namhafter Unternehmen.

 

http://www.monicaforster.se

 

 

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