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Wiener Ausstellung: Hands-on Urbanism – Vom Recht auf Grün

Die Ausstellung im Architekturzentrum Wien widmet sich einer Ideengeschichte von Landnahmen im urbanen Raum. Kuratorin Elke Krasny präsentiert historische wie gegenwärtige Fallbeispiele für „Stadtentwicklung von unten“. Sie gibt einen Überblick über selbstorganisierte, kollektive, informelle Bewegungen und über die Räume, die dadurch entstehen.

„Hands-on Urbanism“ stellt eine andere Geschichte von Urbanität vor, die dringliche Fragen an die Verantwortung von Architekten und Planern und an den Umgang mit Ressourcen stellt.

Szenographin Alexandra Maringer setzte diese kuratorisch gesetzte Geschichte der „Stadtentwicklung von unten“ räumlich um und entwickelte ein städtisches System als Grundstruktur der Ausstellung. Baustellengitter als Trägerelemente verweisen direkt auf die Qualitäten der Transformation, der Veränderung von Stadt, auf den Akt des Bauens, der im Falle der Stadtentwicklung „von unten“ oft ein Selbst-Bauen ist. An diese Gitter gehängt, erzählen zeitgenössische und historische Fotografien, Filme, Skizzen und Pläne die Auswirkungen des „Hands-on Urbanism“. Die Baustellengitter sind Träger für den Hauptaspekt der Ausstellung, das Recht auf Grün: Verschiedenste Zier-, Nutz- und Wildpflanzen werden daran befestigt. Stadt und Land, das Gärtnerische in der Stadt als Praxis des Überlebens, der Subsistenz, der Gemeinschaft und der Freude am Anpflanzen werden so direkt in den Ausstellungsraum übersetzt und durch den Geruch und die Textur der Pflanzen evoziert.

Hands-on Urbanism – Vom Recht auf Grün

  • Veranstaltungsort: Architekturzentrum Wien – Alte Halle
  • Ausstellung: 15. März 2012 – 25. Juni 2012
  • Öffnungszeiten: täglich 10-19 Uhr

Weitere Informationen unter: www.azw.at

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