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Zentralverband Gartenbau im Gespräch mit Bundeskanzleramt

Am Valentinstag überreichten Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), und die Deutsche Blumenfee 2012/2013, Dominique Ostheeren, den Blumengruß der Gärtner und Floristen an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Traditionell wird vom ZVG seit vielen Jahren der blumige Gärtnergruß zum 14. Februar in Namen der deutschen Gärtner an den regierenden Kanzler überreicht. Nach dem Valentinsgruß an Merkel traf sich der geschäftsführende Vorstand des ZVG zum Gespräch mit Ministerialrat Stefan Schulz im Bundeskanzleramt.

Als einer der Schwerpunkte dieses Treffens standen für Mertz die Folgen der Lage des Bundesprogramms Energieeffizienz im Vordergrund, dass die aktuellen Mittel für noch eingegangene Anträge nicht ausreichen. Er mahnte dringend zu einer schnellstmöglichen Lösung und verdeutlichte die erheblichen Probleme sowie Auswirkungen auf seine Berufskollegen, die Nöte der Betriebe und insistierte auf eine baldige Regelung zum Wohle des gärtnerischen Berufsstandes. Mertz machte deutlich, dass der ZVG bereits an einem Energiekonzept zur Vorlage an die Ministerien arbeitet, in dem ausdrücklich die Rahmenbedingungen und Leistungen der Gärtner formuliert werden.

Ein weiterer Fokus im Gespräch lag auf Ausgleichsmaßnahmen im Sinne der Kompensationsverordnung. Vizepräsident Andreas Lohff verdeutlichte die Problematik an einem konkreten Beispiel aus Lübeck, wonach eine Friedhofsfläche künftig nicht für innerstädtisches Grün sondern als Baufläche genutzt werden soll.

Zum einen bestärkte Schulz die Vertreter des ZVG, das dringende Interesse an der Kompensationsverordnung weiterhin zu bekunden und gab sich gleichzeitig zuversichtlich, dass zwischen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und Bundesumweltministerium (BMU) eine einvernehmliche Lösung gefunden wird.

Außerdem skizzierte der ZVG die überaus erfolgreichen Projekte des Gartenbaus und lud das Kanzleramt zu einer aktiven Beteiligung ein. Der Bundeswettbewerb für Stadtgrün „Entente Florale“, mit einer durchweg positiven Entwicklung und einer auch in diesem Jahr wieder hohen Städtebeteiligung, bietet an dieser Stelle einen idealen Anknüpfungspunkt. Aber auch die Bundesgartenschauen als Motor grüner Stadtentwicklung hob Mertz hervor. Die Internationale Gartenschau 2017 in Berlin wird einen Höhepunkt darstellen und der Bundesregierung Gelegenheit bieten, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren.

Weitere Informationen: g-net.de

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